English Woman's Journal - Nordrhein-Westfalen: Drei Tote bei Brand in Wohnkomplex in Monschau

Nordrhein-Westfalen: Drei Tote bei Brand in Wohnkomplex in Monschau


Nordrhein-Westfalen: Drei Tote bei Brand in Wohnkomplex in Monschau
Nordrhein-Westfalen: Drei Tote bei Brand in Wohnkomplex in Monschau / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Bei einem schweren Brand in einem Wohnkomplex in Monschau in Nordrhein-Westfalen sind in der Nacht zum Mittwoch drei Menschen ums Leben gekommen. Die drei Männer starben noch am Brandort, wie die Polizei in Aachen mitteilte. Rund 30 Anwohner wurden in Sicherheit gebracht. Sie wurden wegen möglicher Rauchgasvergiftungen medizinisch untersucht, mussten aber nicht weiter behandelt werden.

Textgröße ändern:

Bei dem betroffenen Gebäude handelt es sich demnach um einen Komplex auf einem Hof, in dem sich sowohl ein Mehrfamilienhaus als auch ein Wohnheim für Menschen mit geistiger Behinderung befinden. Laut Polizeiangaben brach der Brand gegen 01.30 Uhr in dem als Mehrfamilienhaus genutzten Gebäudeteil aus. Das Wohnheim war von den Evakuierungsmaßnahmen nicht betroffen. Dort habe es auch keine Opfer gegeben, hieß es weiter.

Zur Identität der Todesopfer konnte die Polizei noch keine genaueren Angaben machen. Der Brandort wurde nach Ende der Löscharbeiten von der Polizei beschlagnahmt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauerten an. Ein Brandsachverständiger wurde hinzugezogen.

Ch.McDonald--EWJ

Empfohlen

Brite soll Ex-Ministerin Widdecombe mit 21 Hammer-Schlägen getötet haben

Im Fall des Mordes an der britischen Ex-Ministerin Ann Widdecombe sind grausame Details bekannt geworden: Ein britisches Gericht ordnete am Dienstag Untersuchungshaft für einen 28-jährigen Briten an, der laut Staatsanwaltschaft verdächtigt wird, Widdecombe 21 Mal mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen zu haben. Anschließend habe er eine Geldbörse aus ihrer Handtasche gestohlen und sei geflohen. Als Prozessbeginn wurde der 8. Juni 2027 festgesetzt.

Deutsche-Welle-Journalist Alican Uludag erneut in der Türkei festgenommen

Ein türkischer Journalist der Deutschen Welle ist in der Türkei erneut inhaftiert worden. "Ich werde festgenommen", erklärte Alican Uludag am Dienstag im Onlinedienst X. Der in der Hauptstadt Ankara ansässige Journalist war bereits im Februar wegen "Beleidigung des Präsidenten" festgenommen worden und hatte anschließend rund 90 Tage im berüchtigten Gefängnis Silivri nahe Istanbul verbracht. DW-Intendantin Barbara Massing nannte die erneute Festnahme "zutiefst besorgniserregend".

Nach Gewalt bei Protesten in Indien: Gandhi fordert Rücktritt von Premier Modi

Nach heftigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften bei Protesten gegen Missstände im indischen Bildungssystem hat Oppositionsführer Rahul Gandhi den Rücktritt von Premierminister Narendra Modi gefordert. Modi "zerstört die Zukunft der indischen Jugend", schrieb Gandhi am Dienstag in Onlinemedien. Die sogenannte Kakerlaken-Bewegung will trotz des harten Vorgehens der Polizei ihre Aktionen fortsetzen.

Caritas kritisiert Bundesregierung wegen Kürzungen bei humanitärer Hilfe

Das katholische Hilfswerk Caritas hat die Bundesregierung wegen der Kürzungen der Mittel für humanitäre Hilfe kritisiert. "Der Staat kürzt seine Unterstützung ausgerechnet in einer Zeit, in der humanitäre Hilfe dringlicher und gefährlicher wird", sagte der Leiter von Caritas international, Oliver Müller, am Dienstag bei der Vorstellung des Jahresberichts der Organisation in Freiburg.

Textgröße ändern: