English Woman's Journal - Mann mit Nagelschere getötet: Dauerhafte Unterbringung in Niedersachsen

Mann mit Nagelschere getötet: Dauerhafte Unterbringung in Niedersachsen


Mann mit Nagelschere getötet: Dauerhafte Unterbringung in Niedersachsen
Mann mit Nagelschere getötet: Dauerhafte Unterbringung in Niedersachsen / Foto: Damien MEYER - AFP/Archiv

Weil er einen Mann mit einer Nagelschere tötete, hat das Landgericht im niedersächsischen Braunschweig für einen 27-Jährigen die dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Der Mann galt als schuldunfähig, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag mitteilte. Demnach sah es die zuständige Kammer als erwiesen an, dass der Mann sich im Dezember in Braunschweig gewaltsam Zutritt zum Haus des Opfers verschafft hatte.

Textgröße ändern:

Dabei klingelte er und weckte die Hauseigentümer. Der Mann stand auf und ging in den Flur. Beim Öffnen der Wohnungstür griff der 27-Jährige den Mann mit einer Nagelschere an.

Anschließend schlug und würgte er ihn. Bei dem Angriff mit der Nagelschere durchtrennte der 27-Jährige die linke Halsschlagader teils und die Luftröhre ganz. Der Mann erlag seinen Verletzungen.

Die Frau des Opfers, die sich bis dahin im Schlafzimmer aufgehalten hatte, eilte ihrem Mann zur Hilfe. Ihr schlug der 27-Jährige mehrfach ins Gesicht. Täter und Opfer kannten sich zuvor nicht.

K.R.Jones--EWJ

Empfohlen

Hunderte Menschen fliehen vor neuem Waldbrand in Südfrankreich

Ein sich rasend schnell ausbreitender Waldbrand hat im Süden Frankreichs hunderte Menschen zur Flucht aus ihren Häusern gezwungen. Wie die Behörden im Département Var am Dienstagabend mitteilten, waren fast tausend Feuerwehrleute im Kampf gegen die Flammen im Einsatz. Sie wurden von acht Löschflugzeugen unterstützt.

Brite soll Ex-Ministerin Widdecombe mit 21 Hammer-Schlägen getötet haben

Im Fall des Mordes an der britischen Ex-Ministerin Ann Widdecombe sind grausame Details bekannt geworden: Ein britisches Gericht ordnete am Dienstag Untersuchungshaft für einen 28-jährigen Briten an, der laut Staatsanwaltschaft verdächtigt wird, Widdecombe 21 Mal mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen zu haben. Anschließend habe er eine Geldbörse aus ihrer Handtasche gestohlen und sei geflohen. Als Prozessbeginn wurde der 8. Juni 2027 festgesetzt.

Deutsche-Welle-Journalist Alican Uludag erneut in der Türkei festgenommen

Ein türkischer Journalist der Deutschen Welle ist in der Türkei erneut inhaftiert worden. "Ich werde festgenommen", erklärte Alican Uludag am Dienstag im Onlinedienst X. Der in der Hauptstadt Ankara ansässige Journalist war bereits im Februar wegen "Beleidigung des Präsidenten" festgenommen worden und hatte anschließend rund 90 Tage im berüchtigten Gefängnis Silivri nahe Istanbul verbracht. DW-Intendantin Barbara Massing nannte die erneute Festnahme "zutiefst besorgniserregend".

Nach Gewalt bei Protesten in Indien: Gandhi fordert Rücktritt von Premier Modi

Nach heftigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften bei Protesten gegen Missstände im indischen Bildungssystem hat Oppositionsführer Rahul Gandhi den Rücktritt von Premierminister Narendra Modi gefordert. Modi "zerstört die Zukunft der indischen Jugend", schrieb Gandhi am Dienstag in Onlinemedien. Die sogenannte Kakerlaken-Bewegung will trotz des harten Vorgehens der Polizei ihre Aktionen fortsetzen.

Textgröße ändern: