English Woman's Journal - Rechtsextreme "Letzte Verteidigungswelle": Zwei mutmaßliche Unterstützer festgenommen

Rechtsextreme "Letzte Verteidigungswelle": Zwei mutmaßliche Unterstützer festgenommen


Rechtsextreme "Letzte Verteidigungswelle": Zwei mutmaßliche Unterstützer festgenommen
Rechtsextreme "Letzte Verteidigungswelle": Zwei mutmaßliche Unterstützer festgenommen / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Die Bundesanwaltschaft hat zwei mutmaßliche Unterstützer der rechtsextremistischen Gruppe "Letzte Verteidigungswelle" festnehmen lassen. Den in Thüringen festgenommenen Joel F. und Elias F. werde vorgeworfen, als Jugendliche mit Verantwortungsreife eine inländische terroristische Vereinigung unterstützt zu haben, erklärten die Ermittler am Freitag in Karlsruhe. Außerdem werde ihnen versuchter Mord vorgeworfen, ein Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs setzte die Haftbefehle in Vollzug.

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Die Festnahmen erfolgten den Angaben zufolge am Mittwoch in den Landkreisen Altenburger Land und Gera, die Haftbefehle seien am Donnerstag eröffnet worden. Neben der Unterstützung der "Letzten Verteidigungswelle" und versuchten Mord werfen die Ermittler den beiden Festgenommenen auch versuchte Brandstiftung mit Todesfolge und versuchte schwere Brandstiftung vor.

Die "Letzte Verteidigungswelle" wurde im April 2024 gegründet, ihre Mitglieder sollen sich nach Ermittlerangaben als letzte Instanz zur Verteidigung der "Deutschen Nation" betrachten. Mit Gewalttaten soll die Gruppe das Ziel verfolgen wollen, einen Zusammenbruch der Demokratie herbeizuführen - Ziel der Gewalttaten sollten vornehmlich Migranten und politische Gegner sein.

Joel F. und Elias F. sollen an einem versuchten Anschlag auf die Asylbewerberunterkunft in Schmölln im Januar 2025 beteiligt gewesen sein. Bei diesem Anschlag sollen die beiden mit zwei anderen ein Fenster eingeschlagen haben und versucht haben, mit Pyrotechnik das Gebäude anzuzünden. Ein Feuer brach aber nicht aus. Die zwei anderen mutmaßlichen Mittäter sind in der Sache bereits in Hamburg angeklagt.

Ch.McDonald--EWJ

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