English Woman's Journal - Mann vergewaltigt Zwölfjährige in Rheinland-Pfalz - zweite Ermittlung eingestellt

Mann vergewaltigt Zwölfjährige in Rheinland-Pfalz - zweite Ermittlung eingestellt


Mann vergewaltigt Zwölfjährige in Rheinland-Pfalz - zweite Ermittlung eingestellt
Mann vergewaltigt Zwölfjährige in Rheinland-Pfalz - zweite Ermittlung eingestellt / Foto: Yasuyoshi CHIBA - AFP/Archiv

Ein 20-Jähriger soll im rheinland-pfälzischen Koblenz eine Zwölfjährige vergewaltigt haben. Die Ermittlungen gegen den Mann in einem weiteren Fall wurden hingegen eingestellt, wie die Staatsanwaltschaft Koblenz am Mittwoch mitteilte. Demnach geht es in den Verfahren um zwei sexuelle Übergriffe aus dem April. Der erste ereignete sich am 16. April in der Koblenzer Innenstadt.

Textgröße ändern:

Der 20-Jährige soll die Zwölfjährige über soziale Medien gekannt haben. Bei einem Treffen soll er sie dazu gebracht haben, ihm in einen Hausflur zu folgen. In einem angrenzenden Raum soll er sie überwältigt und mit Gewalt sexuell missbraucht haben. Die Zwölfjährige habe nach kurzer Zeit flüchten können.

Der 20-Jährige sitzt in dieser Sache in Untersuchungshaft. Am 28. April sei es in einer Schule im Stadtteil Lützel zu einem weiteren sexuellen Übergriff auf eine Elfjährige gekommen. Das Kind habe angegeben, während einer Pause auf der Schultoilette von zwei Männern mit Gewalt zu sexuellen Handlungen gezwungen worden zu sein.

Zunächst sei der 20-Jährige verdächtigt worden, auch für diese Tat verantwortlich zu sein, weswegen ein weiterer Haftbefehl gegen ihn erlassen worden sei. Unter Verdacht habe zudem ein 18-Jähriger als Mittäter gestanden. Der Verdacht gegen beide habe sich aber nicht erhärten lassen. Deswegen sei der Haftbefehl in diesem Fall gegen den 20-Jährigen aufgehoben worden. Gegen den 18-Jährigen habe es nie einen Haftbefehl gegeben.

Die Staatsanwaltschaft habe die Ermittlungen im Fall der Elfjährigen gegen die beiden Männer deswegen eingestellt und ermittle nun gegen Unbekannt. Als Gründe dafür führten die Ermittler an, dass die Zeugenangaben zur Identifizierung nicht ausreichend belastbar gewesen seien. Zudem habe die Auswertung der Handydaten der Männer ergeben, dass sich beide zur Tatzeit nicht am Tatort befanden. Darüber hinaus hätten beide von Zeugen bestätigte Alibis. Auch gebe es keine DNA-Spuren, die auf die Männer hindeuten würden.

Der Behauptung aus den sozialen Netzwerken, dass ein Video kursiere, in dem einer der Männer mit einer Sexualstraftat prahle, trat die Staatsanwaltschaft entgegen. Dieses existiere nicht. Obwohl die Schule zum mutmaßlichen Tatzeitpunkt belebt gewesen sei, hätten sich keine Zeugen gefunden, die sachdienliche Angaben zur Tat oder den mutmaßlichen Tätern machen konnten. Der Tatverdacht gegen beide habe daher nicht aufrechterhalten werden können.

D.Findlay--EWJ

Empfohlen

Hinweis auf geplanten Gefangenenaufstand: Durchsuchung in JVA Siegburg

Nach einem Hinweis auf einen möglichen gewaltsamen Aufstand von Gefangenen ist die Justizvollzugsanstalt in Siegburg in Nordrhein-Westfalen durchsucht worden. Rund 100 Polizeikräfte unterstützten die Maßnahmen am Dienstag, wie ein Sprecher des Justizministeriums in Düsseldorf am Mittwoch mitteilte. Auslöser für den Großeinsatz war demnach die Aussage eines Gefangenen, wonach Inhaftierte einen Aufstand geplant hätten und dabei auch Waffen einsetzen wollten.

Nach Geisterfahrer-Unfall in Hessen: Zwölfjährige stirbt an Verletzungen

Nach einem Geisterfahrer-Unfall auf der Autobahn 45 in Hessen ist eines der drei lebensgefährlich verletzten Kinder gestorben. Die Zwölfjährige starb am Dienstag an ihren Verletzungen, wie ein Polizeisprecher in Gießen am Mittwoch sagte. Bei dem Unfall in der Nacht zum Sonntag nahe Florstadt waren die Autos einer 34-jährigen Falschfahrerin und eines 70-Jährigen frontal zusammengestoßen. Beide kamen durch den Unfall ums Leben.

Verheerender Waldbrand im Süden Frankreichs unter Kontrolle

Die französische Feuerwehr hat am Mittwoch einen verheerenden Waldbrand im Süden des Landes unter Kontrolle gebracht. "Momentan ist das Feuer auf seinen bisherigen Bereich begrenzt, das heißt, es breitet sich kaum noch aus", erklärte der örtliche Feuerwehrchef Eric Grohin zu dem Brand, der am Dienstag in der Nähe von Cotignac nordöstlich von Marseille ausgebrochen war und hunderte Menschen zur Flucht aus ihren Häusern gezwungen hatte.

78-Jähriger tot in Dortmunder Wohnhaus entdeckt - Verdächtiger festgenommen

Ein 78 Jahre alter Mann ist in Dortmund tot in seinem Wohnhaus entdeckt worden. Der Leichnam wies eindeutige Anzeichen eines Gewaltverbrechens auf, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am späten Dienstag mitteilten. Ein 41-Jähriger stellte sich noch am selben Tag bei der Polizei und gestand die Tat.

Textgröße ändern: