English Woman's Journal - "New York Times"-Chef wirft KI-Firmen "dreisten Diebstahl" geistigen Eigentums vor

"New York Times"-Chef wirft KI-Firmen "dreisten Diebstahl" geistigen Eigentums vor


"New York Times"-Chef wirft KI-Firmen "dreisten Diebstahl" geistigen Eigentums vor
"New York Times"-Chef wirft KI-Firmen "dreisten Diebstahl" geistigen Eigentums vor / Foto: MIGUEL MEDINA - AFP

Der Herausgeber der US-Tageszeitung "New York Times", Arthur Gregg Sulzberger, hat scharfe Kritik an Tech-Unternehmen geübt, die Anwendungen für Künstliche Intelligenz (KI) mit Hilfe von frei verfügbaren Nachrichtentexten entwickeln. Diese Firmen "stehlen dreist geistiges Eigentum" und gefährdeten so den Journalismus, sagte Sulzberger am Montag bei einem Kongress für Nachrichtenmedien im südfranzösischen Marseille.

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Für ihre KI-gestützten Produkte "plündern" die Unternehmen Nachrichtenseiten "ohne Genehmigung und Vergütung" und setzen auf "skrupellosen Diebstahl geistigen Eigentums", fügte der Herausgeber des renommierten Blattes hinzu. "Unser Berufsstand war zu still, zu passiv und zu zersplittert angesichts der Missbräuche, die von jenen Unternehmen begangen werden, die die KI-Revolution vorantreiben".

In der Folge "steuern wir auf eine Zukunft zu, in der es immer weniger Journalisten geben wird, die die kostspielige und mühsame Arbeit der investigativen Berichterstattung leisten", fuhr Sulzberger fort.

Derzeit laufen Klagen des "New York Times"-Medienkonzerns gegen den ChatGPT-Entwickler OpenAI und gegen die KI-Firma Perplexity AI. Mit einer ähnlichen Klage geht das Medienunternehmen gegen Microsoft vor. Dagegen hatte zum Beispiel der Axel-Springer-Verlag mit Open AI eine Einigung erzielt. Die Nachrichtenagentur AFP arbeitet mit dem französischen KI-Unternehmen Mistral zusammen.

K.R.Jones--EWJ

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