English Woman's Journal - Weltkriegsbomben in Osnabrück unschädlich gemacht: Rund 1600 Menschen betroffen

Weltkriegsbomben in Osnabrück unschädlich gemacht: Rund 1600 Menschen betroffen


Weltkriegsbomben in Osnabrück unschädlich gemacht: Rund 1600 Menschen betroffen
Weltkriegsbomben in Osnabrück unschädlich gemacht: Rund 1600 Menschen betroffen / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

In Osnabrück haben Experten des Kampfmittelräumdiensts am Sonntag zwei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht. Rund 1600 Anwohner mussten währenddessen nach Angaben der niedersächsischen Stadt ihre Häuser und Wohnungen für mehrere Stunden verlassen. Einer der beiden je 50 Kilogramm schweren Blindgänger wurde entschärft, den anderen mussten die Spezialisten demnach kontrolliert sprengen.

Textgröße ändern:

Die Bomben waren auf dem Areal eines ehemaligen Güterbahnhofs gefunden worden, auf dem ein neues Stadtquartier entstehen soll. Auf dem Gelände waren bereits mehrfach alte Blindgänger entdeckt worden. Nach Angaben der Stadt gab es bisher acht Einsätze, bei denen insgesamt 23 Bomben entschärft wurden. Dabei waren teils erheblich größere Evakuierungen nötig, die bisher größte gab es im Juli 2025 mit 20.000 Betroffenen.

S.Smith--EWJ

Empfohlen

41-Jähriger in Dortmund soll eigenen Vater getötet haben

Ein 41-jähriger Mann soll in Dortmund seinen eigenen Vater getötet haben. Die Obduktion des Leichnams ergab, dass der 78-jährige Mann durch Stich- und Schnittverletzungen im Halsbereich tödlich verletzt wurde und infolge des Blutverlusts starb, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Mittwoch sagte. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.

Untersuchungsbericht bestätigt Hangrutsch als Ursache für Zugunglück von Riedlingen

Rund ein Jahr nach dem Zugunglück nahe Riedlingen in Baden-Württemberg mit drei Toten hat der offizielle Untersuchungsbericht einen Hangrutsch als Ursache bestätigt. Starkregen spülte Schlamm und Geröll auf die Strecke und ließ den Zug entgleisen, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten abschließenden Analyse der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung in Bonn hervorgeht. Hinweise auf ein Fehlverhalten gab es demnach nicht.

Hinweis auf geplanten Gefangenenaufstand: Durchsuchung in JVA Siegburg

Nach einem Hinweis auf einen möglichen gewaltsamen Aufstand von Gefangenen ist die Justizvollzugsanstalt in Siegburg in Nordrhein-Westfalen durchsucht worden. Rund 100 Polizeikräfte unterstützten die Maßnahmen am Dienstag, wie ein Sprecher des Justizministeriums in Düsseldorf am Mittwoch mitteilte. Auslöser für den Großeinsatz war demnach die Aussage eines Gefangenen, wonach Inhaftierte einen Aufstand geplant hätten und dabei auch Waffen einsetzen wollten.

Nach Geisterfahrer-Unfall in Hessen: Zwölfjährige stirbt an Verletzungen

Nach einem Geisterfahrer-Unfall auf der Autobahn 45 in Hessen ist eines der drei lebensgefährlich verletzten Kinder gestorben. Die Zwölfjährige starb am Dienstag an ihren Verletzungen, wie ein Polizeisprecher in Gießen am Mittwoch sagte. Bei dem Unfall in der Nacht zum Sonntag nahe Florstadt waren die Autos einer 34-jährigen Falschfahrerin und eines 70-Jährigen frontal zusammengestoßen. Beide kamen durch den Unfall ums Leben.

Textgröße ändern: