English Woman's Journal - Sechs Jahre Haft nach tödlichem Nachbarschaftsstreit für Mann in Stuttgart

Sechs Jahre Haft nach tödlichem Nachbarschaftsstreit für Mann in Stuttgart


Sechs Jahre Haft nach tödlichem Nachbarschaftsstreit für Mann in Stuttgart
Sechs Jahre Haft nach tödlichem Nachbarschaftsstreit für Mann in Stuttgart / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Nach einem tödlichen Nachbarschaftsstreit ist ein 29-jähriger Stuttgarter zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt worden. Das Landgericht in der baden-württembergischen Landeshauptstadt sprach ihn am Dienstag der Körperverletzung mit Todesfolge schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

Textgröße ändern:

Laut Anklage waren sich der 29-Jährige und der 78-Jährige am 15. September vergangenen Jahres im Keller eines Mehrfamilienhauses begegnet. Der 78-Jährige wohnte in dem Haus, während der Jüngere kurz zuvor ausgezogen war.

Es entwickelte sich ein Streit, woraufhin der 29-Jährige den Senior mit der Faust schlug, so dass dieser stürzte und mit dem Hinterkopf auf dem Boden aufschlug. Er erlitt eine schwere Kopfverletzung und musste in ein künstliches Koma versetzt werden. Zwölf Tage später wurden die lebenserhaltenden Maßnahmen eingestellt.

Mit seinem Urteil entsprach das Gericht den Anträgen von Staatsanwaltschaft und Nebenklage. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert.

K.R.Jones--EWJ

Empfohlen

EU gibt unter Auflagen grünes Licht für Übernahme von Warner Bros. durch Paramount

Die EU hat grünes Licht für die geplante Übernahme des Film- und Medienkonzerns Warner Bros. Discovery (WBD) durch den Konkurrenten Paramount Skydance gegeben - allerdings unter Auflagen. Paramount müsse seine Anteile an dem Filmvertriebsunternehmen United International Pictures (UIP) aufgeben, erklärte die EU-Kommission am Mittwoch. UIP ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Paramount und Universal, das Filme an Kinobetreiber vertreibt.

In der Türkei festgenommener Deutsche-Welle-Journalist Uludag vorerst freigelassen

Einen Tag nach seiner Festnahme in der Türkei wegen kritischer Kommentare in Onlinediensten ist ein türkischer Journalist der Deutschen Welle Aktivisten zufolge vorerst auf freiem Fuß. Ein Gericht in der Hauptstadt Ankara habe die Freilassung von Alican Uludag bis zum Prozessbeginn angeordnet, teilte die Menschenrechtsorganisation MLSA am Mittwoch mit.

Mit Balkongitter: Von Diebstahl betroffene Apollo-Galerie im Louvre wieder geöffnet

Die meisten Besucher dürften sich für den Balkon interessieren: Neun Monate nach dem spektakulären Juwelen-Diebstahl im Pariser Louvre hat die betroffene Apollo-Galerie wieder geöffnet - allerdings ohne jedes Ausstellungsobjekt. Die üppig dekorierte Galerie aus dem 17. Jahrhundert solle wieder ihrem ursprünglichen Ziel dienen, nämlich dem einer Wandelhalle, erklärte Museumsdirektor Christophe Leribault.

Orban: Durchsuchung bei Ungarns Ex-Regierungspartei Fidesz "politisch motiviert"

Ungarns ehemaliger Ministerpräsident Viktor Orban hat die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen seine Partei Fidesz als politisch motiviert kritisiert. "Seit gestern ist mir klar geworden, worum es hier geht", sagte Orban am Mittwoch Journalisten vor der Fidesz-Parteizentrale. Es handle sich um ein "politisch motiviertes rechtliches Verfahren, das darauf abzielt, Fidesz rechtlich handlungsunfähig zu machen".

Textgröße ändern: