English Woman's Journal - US-Schauspieler Lively und Baldoni einigen sich auf Beilegung ihres Rechtsstreits

US-Schauspieler Lively und Baldoni einigen sich auf Beilegung ihres Rechtsstreits


US-Schauspieler Lively und Baldoni einigen sich auf Beilegung ihres Rechtsstreits
US-Schauspieler Lively und Baldoni einigen sich auf Beilegung ihres Rechtsstreits / Foto: TIMOTHY A.CLARY - AFP/Archiv

Die US-Schauspielerin Blake Lively und ihr Kollege Justin Baldoni haben sich auf eine Beilegung ihres schlagzeilenträchtigen Rechtsstreits geeinigt. Die Anwälte der beiden Stars erzielten am Montag eine Einigung, wie aus einer gemeinsamen Stellungnahme hervorging, die der Nachrichtenagentur AFP vorlag. Eine Vergleichssumme wurde nicht genannt. Lively hatte Baldoni in einer Klage sexuelle Belästigung bei den Dreharbeiten zum Film "Nur noch ein einziges Mal" vorgeworfen.

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In ihrer gemeinsamen Stellungnahme bezeichneten Livelys und Baldonis Anwälte den Film als "eine Quelle des Stolzes" für "uns alle, die an seiner Entstehung mitgewirkt haben". Zugleich erklärten sie, der Prozess habe Herausforderungen mit sich gebracht. Die von Lively "vorgebrachten Bedenken haben es verdient, gehört zu werden", hieß es weiter. "Wir hoffen aufrichtig, dass dies einen Abschluss ermöglicht und allen Beteiligten erlaubt, konstruktiv und in Frieden weiterzugehen."

Nach den Dreharbeiten hatte Lively sich über Baldonis Verhalten am Set beschwert und Klage eingereicht. Baldoni war Regisseur und männlicher Hauptdarsteller, Lively spielte die weibliche Hauptrolle. Sie warf ihm unter anderem vor, ständig über sein Sexualleben gesprochen zu haben. Außerdem habe Baldoni versucht, Sex-Szenen in den Film einzubauen, die nicht im Drehbuch standen und denen Lively nicht vorab zugestimmt hatte. Produzent Jamey Heath habe die Schauspielerin zudem beim Umziehen beobachtet, obwohl sie ihn gebeten habe, sich umzudrehen. Auch gegen ihn reichte die aus der Serie "Gossip Girl" bekannte Lively Klage ein. Lively wirft Baldoni zudem vor, eine Schmutzkampagne gegen sie gestartet zu haben, um ihren Ruf zu ruinieren.

Daraufhin verklagte Baldoni seine Kollegin und auch deren Ehemann, Hollywoodstar Ryan Reynolds, sowie die "New York Times", die darüber berichtet hatte, wegen Verleumdung. Er forderte von dem Promi-Paar mindestens 400 Millionen Dollar (350 Millionen Euro) Schadenersatz. Im Juni des vergangenen Jahres wies ein US-Richter die Klage Baldonis ab. Der Streit war von beiden Seiten auch massiv in der Öffentlichkeit ausgefochten worden.

O.Wood--EWJ

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