English Woman's Journal - Mann erschießt kanadische Touristin in Ruinenstadt Teotihuacán in Mexiko

Mann erschießt kanadische Touristin in Ruinenstadt Teotihuacán in Mexiko


Mann erschießt kanadische Touristin in Ruinenstadt Teotihuacán in Mexiko
Mann erschießt kanadische Touristin in Ruinenstadt Teotihuacán in Mexiko / Foto: YURI CORTEZ - AFP

Ein Mann hat in der Ruinenstadt Teotihuacán in Mexiko eine kanadische Touristin erschossen. Mindestens sechs weitere Menschen seien verletzt worden, teilten die Behörden am Montag (Ortszeit) mit. Der Angreifer habe sich anschließend das Leben genommen. Unter den Verletzten befindet sich auch ein kolumbianisches Kind. Zuvor war von vier Verletzten die Rede gewesen.

Textgröße ändern:

Der Vorfall ereignete sich zur Mittagszeit in der bei Touristen sehr beliebten Stätte im Zentrum Mexikos. Laut einem Bericht des Sicherheitsministeriums des Bundesstaates Mexiko wurden mindestens neun Menschen verletzt, die meisten von ihnen durch Schüsse. Unter den Verletzten befinden sich eine Kanadierin, ein Russe, ein Niederländer und drei Kolumbianer. Das Kind wurde im Beckenbereich von einer Kugel getroffen.

Den ersten Ermittlungen zufolge "scheint es sich um einen gezielten Angriff zu handeln", sagte der Sicherheitsminister des Bundesstaates Mexiko, Cristóbal Castañeda, vor Journalisten. Er nannte zunächst keine weiteren Einzelheiten.

Die Behörden teilten mit, auf dem Gelände "eine Schusswaffe, eine Stichwaffe (Messer) und Munition" gefunden zu haben. Die Polizei sowie die Nationalgarde seien im Einsatz.

Auf Videos, die in Onlinenetzwerken verbreitet wurden, war zu sehen, wie der maskierte Täter von der Mondpyramide aus mehrere Schüsse abgibt, während Touristen sich weiter unten in Deckung bringen. Aufnahmen von AFPTV zeigten Rettungskräfte, die eine in ein weißes Laken gehüllte Leiche von der Pyramide hinuntertragen.

"Was heute in Teotihuacán geschehen ist, schmerzt uns zutiefst", erklärte die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum im Onlinedienst X. Die kanadische Außenministerin Anita Anand sprach ebenfalls auf X von einem "schrecklichen bewaffneten Gewaltakt".

Die Ruinen von Teotihuacán, zu denen unter anderem die Mond- und die Sonnenpyramiden gehören, stammen aus der vorkolonialen Zeit. Sie zählen zu den beliebtesten Touristenattraktionen in Mexiko. Die rund 50 Kilometer von der Hauptstadt Mexiko-Stadt entfernt gelegene Anlage gehört zum Unesco-Weltkulturerbe.

P.Munro--EWJ

Empfohlen

Amnesty wirft US-Regierung "systematischen Angriff" auf Menschenrechte vor

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat der US-Regierung einen "systematischen Angriff" auf die Menschenrechte vorgeworfen. Verantwortlich für die aktuelle weltweite Menschenrechtskrise seien "Regierungen, die zunehmend autoritär handeln und systematisch Menschenrechte und die internationale Rechtsordnung infrage stellen", erklärte die Organisation anlässlich ihres am Dienstag veröffentlichten Jahresberichts.

"Diffamierender" Artikel: FBI-Chef Patel reicht Verleumdungsklage gegen "The Atlantic" ein

FBI-Chef Kash Patel hat eine Verleumdungsklage gegen das US-Nachrichtenmagazin "The Atlantic" eingereicht und fordert eine Millionenentschädigung. Das Magazin habe eine Grenze überschritten, "indem es einen Artikel veröffentlicht hat, der voller falscher und offensichtlich erfundener Anschuldigungen ist", heißt es in der am Montag bei einem Bundesgericht in Washington eingereichten Klage des Chefs der US-Bundespolizei. Die Anschuldigungen zielten "darauf ab, Patels Ruf zu schädigen und ihn aus seinem Amt zu vertreiben".

Musk erscheint nicht zu Anhörung in Paris wegen Kinderporno-Darstellungen auf X

US-Milliardär Elon Musk ist trotz einer Vorladung nicht zu einer freiwilligen Anhörung in Frankreich wegen kinderpornografischer Darstellungen in seinem Onlinedienst X erschienen. Die französische Staatsanwaltschaft teilte der Nachrichtenagentur AFP am Montag mit, sie habe "die Abwesenheit der ersten vorgeladenen Personen zur Kenntnis genommen", ohne Musks Namen zu nennen. Kurz vor der geplanten Anhörung war Telegram-Gründer Pawel Durow Musk zur Seite gesprungen.

Auto gerät in Gegenverkehr: Drei Tote in Niedersachsen

Bei einem schweren Verkehrsunfall sind in Niedersachsen drei Menschen ums Leben gekommen. Eine 44-jährige Frau geriet am Montag auf einer Landstraße in Celle mit ihrem Auto aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und stieß dort mit einem Lastwagen zusammen, wie die Polizei in der niedersächsischen Stadt mitteilte. Die Fahrerin und ihre beiden 18 Jahre alten Mitfahrerinnen starben noch an der Unfallstelle.

Textgröße ändern: