English Woman's Journal - "Diffamierender" Artikel: FBI-Chef Patel reicht Verleumdungsklage gegen "The Atlantic" ein

"Diffamierender" Artikel: FBI-Chef Patel reicht Verleumdungsklage gegen "The Atlantic" ein


"Diffamierender" Artikel: FBI-Chef Patel reicht Verleumdungsklage gegen "The Atlantic" ein
"Diffamierender" Artikel: FBI-Chef Patel reicht Verleumdungsklage gegen "The Atlantic" ein / Foto: SAUL LOEB - AFP

FBI-Chef Kash Patel hat eine Verleumdungsklage gegen das US-Nachrichtenmagazin "The Atlantic" eingereicht und fordert eine Millionenentschädigung. Das Magazin habe eine Grenze überschritten, "indem es einen Artikel veröffentlicht hat, der voller falscher und offensichtlich erfundener Anschuldigungen ist", heißt es in der am Montag bei einem Bundesgericht in Washington eingereichten Klage des Chefs der US-Bundespolizei. Die Anschuldigungen zielten "darauf ab, Patels Ruf zu schädigen und ihn aus seinem Amt zu vertreiben".

Textgröße ändern:

"The Atlantic" hatte berichtet, dass Patels Position als FBI-Chef aufgrund von "Episoden übermäßigen Alkoholkonsums" und "ungeklärten Abwesenheiten" in Gefahr sei.

Patel bezeichnete den Artikel als "diffamierenden, böswilligen und verleumderischen Angriff". Er fordert 250 Millionen (rund 212 Millionen Euro) Schadenersatz von dem Magazin und der Autorin des Artikels, Sarah Fitzpatrick.

Der FBI-Chef kritisiert in seiner Klage, dass die Autorin für ihren Bericht auf anonyme Quellen zurückgegriffen habe. "Fitzpatrick konnte nicht eine einzige Person dazu bewegen, diese empörenden Anschuldigungen öffentlich zu unterstützen" und habe sich deshalb ausschließlich auf anonyme Quellen gestützt, betonte er. Die Angeklagten hätten den Artikel "in böswilliger Absicht" veröffentlicht.

Das Magazin verteidigte indes den Bericht. "Wir stehen zu unserer Berichterstattung über Kash Patel und werden 'The Atlantic' und unsere Journalisten energisch gegen diese unbegründete Klage verteidigen", erklärte "The Atlantic".

Seit seiner Ernennung zum FBI-Chef durch US-Präsident Donald Trump wurde Patel mehrfach vorgeworfen, gegen unliebsame Mitarbeiter in den Reihen des FBI vorgegangen zu sein. Dabei soll er Agenten ins Visier genommen haben, die als illoyal gegenüber Trump galten.

N.Steward--EWJ

Empfohlen

Gewalt in Mexiko: Bürgermeister und Journalist erschossen

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Gewalt in Mexiko sind bei zwei getrennten Taten ein Bürgermeister und ein Journalist getötet worden. Bürgermeister Valentín Lavín sei im Rathaus von Temoac im Bundesstaat Morelos erschossen worden, teilten die Behörden am Mittwoch (Ortszeit) mit. In der nahe der Hauptstadt Mexiko-Stadt gelegenen Region sind mehrere Drogenkartelle aktiv. Lavín gehörte der Partei von Präsidentin Claudia Sheinbaum an. Lokalen Medienberichten zufolge hatte er erst im Januar einen bewaffneten Angriff überlebt.

12.000 Menschen wegen Waldbrands in Touristenregion bei Bordeaux evakuiert

Wegen eines Waldbrands in der Nähe von Bordeaux sind 12.000 Touristen und Einheimische evakuiert worden. Es seien in den frühen Morgenstunden sechs Campingplätze und eine FKK-Anlage im Norden von Cap Ferret geräumt worden, teilten am Donnerstag die Behörden in der bei Touristen im Sommer sehr beliebten Region im Südwesten Frankreichs mit.

EU gibt unter Auflagen grünes Licht für Übernahme von Warner Bros. durch Paramount

Die EU hat grünes Licht für die geplante Übernahme des Film- und Medienkonzerns Warner Bros. Discovery (WBD) durch den Konkurrenten Paramount Skydance gegeben - allerdings unter Auflagen. Paramount müsse seine Anteile an dem Filmvertriebsunternehmen United International Pictures (UIP) aufgeben, erklärte die EU-Kommission am Mittwoch. UIP ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Paramount und Universal, das Filme an Kinobetreiber vertreibt.

In der Türkei festgenommener Deutsche-Welle-Journalist Uludag vorerst freigelassen

Einen Tag nach seiner Festnahme in der Türkei wegen kritischer Kommentare in Onlinediensten ist ein türkischer Journalist der Deutschen Welle Aktivisten zufolge vorerst auf freiem Fuß. Ein Gericht in der Hauptstadt Ankara habe die Freilassung von Alican Uludag bis zum Prozessbeginn angeordnet, teilte die Menschenrechtsorganisation MLSA am Mittwoch mit.

Textgröße ändern: