English Woman's Journal - Festnahme nach Tötung von Jugendlichem in Schleswig-Holstein

Festnahme nach Tötung von Jugendlichem in Schleswig-Holstein


Festnahme nach Tötung von Jugendlichem in Schleswig-Holstein
Festnahme nach Tötung von Jugendlichem in Schleswig-Holstein / Foto: JOHANNES EISELE - AFP/Archiv

Zwei Wochen nach der Tötung eines Jugendlichen in Eckernförde in Schleswig-Holstein haben Ermittler einen Verdächtigen festgenommen. Der 22-Jährige sitzt in Untersuchungshaft, wie die Polizei Kiel am Mittwoch mitteilte. Demnach hatte er sich den Beamten selbst gestellt.

Textgröße ändern:

Der Jugendliche war am 11. März offenbar bei einem Streit auf einem Supermarktparkplatz in der schleswig-holsteinischen Stadt schwer verletzt worden. Als die Einsatzkräfte vor Ort ankamen, trafen sie niemanden mehr an und fanden lediglich eine Blutspur. Kurze Zeit später entdeckten Beamte wenige Kilometer entfernt den schwerverletzten 15-Jährigen. Sie reanimierten ihn, auf dem Weg ins Krankenhaus starb er jedoch.

Die Beamten fahndeten daraufhin nach mutmaßlichen Tatbeteiligten und einem Auto, das sich laut Zeugenaussagen nach der Auseinandersetzung von dem Parkplatz entfernt hatte. Am Montag nahm die Polizei dann in Bremen einen 23-Jährigen unter dem dringenden Tatverdacht des Totschlags fest. Er kam in Untersuchungshaft. Weil er aber ein Alibi hatte, kam er später wieder auf freien Fuß.

Die weiteren Ermittlungen führten dann aber zu dem nun festgenommenen 22-Jährigen aus Bremen. Er stellte sich am Dienstag selbst den Polizisten.

P.Mitchell--EWJ

Empfohlen

Papst Leo XIV. ruft bei Besuch in Äquatorialguinea zu "Recht" und "Gerechtigkeit" auf

Papst Leo XIV. hat bei einem Besuch im autoritär regierten Äquatorialguinea zum Einsatz für "Recht" und "Gerechtigkeit" aufgerufen. "Ihr Land zögere nicht, die Richtung seiner Entwicklung zu überprüfen und die sich bietenden Gelegenheiten zu nutzen, um sich auf der internationalen Bühne für Recht und Gerechtigkeit einzusetzen", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Dienstag im Präsidentenpalast in der früheren Hauptstadt Malabo des zentralafrikanischen Staates.

Zahl politisch motivierter Straftaten in Mecklenburg-Vorpommern weiter auf Rekordhoch

Die Zahl politisch motivierter Straftaten in Mecklenburg-Vorpommern bewegt sich weiter auf Rekordniveau. 2025 nahm die Zahl der erfassten Fälle im Vergleich zum Vorjahr 2024 nochmals leicht um 1,3 Prozent auf 3360 zu, wie Landesinnenminister Christian Pegel (SPD) am Dienstag in Schwerin mitteilte. 2282 oder etwa zwei Drittel entfielen auf den rechtsextremen Bereich, das entsprach einem Plus von 4,5 Prozent.

61-Jähriger stirbt bei Arbeitsunfall in nordrhein-westfälischem Metallwerk

In Nordrhein-Westfalen ist ein Mann bei einem Arbeitsunfall in einem Metallwerk ums Leben gekommen. Der 61-Jährige sei in dem Schmelz- und Gießbetrieb in Unna mit dem Schleifen einer Gussform beschäftigt gewesen, als sich das tödliche Unglück ereignet habe, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag in Werdohl. Was genau passiert sei, werde noch ermittelt.

Fast vier Jahre Haft für Steuerhinterziehung mit Luxusautos in Stuttgart

Wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe beim Handel mit Luxusautos hat das Landgericht Stuttgart einen 47-Jährigen zu drei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Der Mann hinterzog über mehrere Jahre hinweg insgesamt eine siebenstellige Summe, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag in der baden-württembergischen Landeshauptstadt mitteilte.

Textgröße ändern: