English Woman's Journal - Explosion vor jüdischer Schule in Amsterdam - Israel verurteilt "Epidemie des Antisemitismus"

Explosion vor jüdischer Schule in Amsterdam - Israel verurteilt "Epidemie des Antisemitismus"


Explosion vor jüdischer Schule in Amsterdam - Israel verurteilt "Epidemie des Antisemitismus"
Explosion vor jüdischer Schule in Amsterdam - Israel verurteilt "Epidemie des Antisemitismus" / Foto: Michel van Bergen - ANP/AFP

Nach einer Explosion vor einer jüdischen Schule in Amsterdam hat die israelische Regierung von einer "Epidemie des Antisemitismus" in den Niederlanden gesprochen. Der niederländische Ministerpräsident Rob Jetten reagierte am Samstag auf den "furchtbaren" Vorfall und betonte, für Antisemitismus gebe es in den Niederlanden "keinen Platz". Bei der Explosion in der Nacht zum Samstag wurde niemand verletzt. Bereits in der Nacht zum Freitag hatte es eine Explosion vor einer Synagoge in Rotterdam gegeben.

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Nach Angaben der Amsterdamer Bürgermeisterin Femke Halsema liegen der Polizei Videoaufnahmen von einem Mann vor, der einen Sprengsatz vor der jüdischen Schule im südlichen Stadtteil Buitenveldert deponierte. Dieser detonierte an einer Außenmauer der Schule. Polizei und Feuerwehr warenrasch vor Ort.

Die Bürgermeisterin verurteilte die Tat als "feigen Akt der Aggression" gegen die jüdische Gemeinde Amsterdams, die "immer häufiger mit Antisemitismus" konfrontiert sei. Dies sei inakzeptabel. "Eine Schule muss ein Ort sein, an dem Kinder in vollkommener Sicherheit am Unterricht teilnehmen können. Amsterdam muss ein Ort sein, an dem Juden in Sicherheit leben können", erklärte Halsema.

Regierungschef Jetten kündigte im Onlinedienst X ein Treffen mit Vertretern der jüdischen Gemeinde an. "Ich verstehe die Wut und die Angst, die dadurch ausgelöst werden. Man muss sich in unserem Land immer sicher fühlen können", erklärte er.

Das israelische Außenministerium erklärte auf X, in den Niederlanden wüte "eine Epidemie des Antisemitismus". "Wo wird der nächste Angriff stattfinden?", fragte das Ministerium und forderte, die Regierung in Den Haag müsse "viel mehr tun, um den Antisemitismus zu bekämpfen".

In den vergangenen Tagen hatte es bereits ähnliche nächtliche Vorfälle vor Synagogen im belgischen Lüttich und im niederländischen Rotterdam gegeben. Nach der Explosion vor der Synagoge in Rotterdam hatten die niederländischen Behörden am Freitag die Festnahme von vier Verdächtigen gemeldet. Jetten verurteilte jeden Akt der Gewalt oder Einschüchterung gegenüber der jüdischen Gemeinde oder anderen religiösen Minderheiten.

Am Montag hatte es eine Explosion vor einer Synagoge im belgischen Lüttich gegeben. Es entstand leichter Sachschaden, verletzt wurde niemand. Belgische Politiker und EU-Vertreter hatten den Anschlag scharf verurteilt.

K.R.Jones--EWJ

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