English Woman's Journal - Tausende Apple-Produkte von Lastwagen gestohlen: Razzia in mehreren Bundesländern

Tausende Apple-Produkte von Lastwagen gestohlen: Razzia in mehreren Bundesländern


Tausende Apple-Produkte von Lastwagen gestohlen: Razzia in mehreren Bundesländern
Tausende Apple-Produkte von Lastwagen gestohlen: Razzia in mehreren Bundesländern / Foto: Hector RETAMAL - AFP/Archiv

Nach dem Diebstahl tausender Apple-Produkte aus einem Lastwagen in Niedersachsen sind Ermittler zu einer Großrazzia bei mutmaßlichen Hehlern ausgerückt. Es seien unter anderem Lagerhallen sowie Wohnungen in Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen durchsucht worden, erklärten die Polizei in Cloppenburg und die Staatsanwaltschaft Osnabrück am Freitag. Es geht demnach um rund 9000 Artikel des Technologiekonzerns Apple im Wert von eineinhalb Millionen Euro, die im Mai 2025 entwendet wurden.

Textgröße ändern:

Die Ermittlungen richten sich gegen sieben Beschuldigte zwischen 32 und 56 Jahren, die etwa als Auftraggeber oder Kuriere am Weiterverkauf der gestohlenen Geräte beteiligt gewesen sein sollen. Festnahmen gab es bei den Durchsuchungen am Mittwoch demnach nicht, diese dienten der Suche nach Beweismitteln und Diebesgut. Von den gestohlenen 9000 Artikeln tauchten den Angaben der Ermittler zufolge bisher erst 160 wieder auf.

Bei der Razzia vom Mittwoch beschlagnahmten Beamte zudem weitere 32 originalverpackte Apple-Produkte, deren Herkunft zunächst aber noch geklärt werden sollte. Der Diebstahl aus dem Lastwagen hatte sich im Mai 2025 an einem nicht näher genannten Ort in Niedersachsen ereignet. Seither liefen Ermittlungen durch Experten für bandenmäßige Diebstahlstaten.

Durchsucht wurden insgesamt neun Objekte - unter anderem in Hamburg, Bremen, im schleswig-holsteinischen Elmshorn und im niedersächsischem Lüneburg. Welche Apple-Artikel gestohlen wurden, teilten die Behörden nicht mit. Der Elektronik- und Technologiekonzern aus den USA ist unter anderem bekannt für Smartphones, Notebooks und kabellose Kopfhörer.

P.Mitchell--EWJ

Empfohlen

Behörden: Schütze an Touristenattraktion war von Massaker in Columbine inspiriert

Der Täter des tödlichen Schusswaffenangriffs an einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Mexikos war nach Angaben der mexikanischen Behörden womöglich von dem Schulmassaker an der Columbine High School in den USA inspiriert gewesen. In dem mutmaßlich dem Schützen gehörenden Rucksack seien unter anderem Schrift- und Bildmaterial gefunden worden, das "mit gewalttätigen Ereignissen in Verbindung steht", die "im April 1999 in den USA stattgefunden haben", sagte der Generalstaatsanwalt des Bundesstaates Mexiko, José Luis Cervantes, am Dienstag auf einer Pressekonferenz.

Staatsanwältin: Weinstein hat Schauspielerin Jessica Mann ausgenutzt

Im neu aufgerollten Verfahren gegen den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung hat die Staatsanwaltschaft geschildert, wie dieser seine Macht missbraucht habe, um die damals aufstrebende Schauspielerin Jessica Mann auszunutzen. "In diesem Fall geht es um Macht, Kontrolle und Manipulation", sagte die stellvertretende Bezirksstaatsanwältin Candace White in New York am Dienstag.

Papst Leo XIV. ruft bei Besuch in Äquatorialguinea zu "Recht" und "Gerechtigkeit" auf

Papst Leo XIV. hat bei einem Besuch im autoritär regierten Äquatorialguinea zum Einsatz für "Recht" und "Gerechtigkeit" aufgerufen. "Ihr Land zögere nicht, die Richtung seiner Entwicklung zu überprüfen und die sich bietenden Gelegenheiten zu nutzen, um sich auf der internationalen Bühne für Recht und Gerechtigkeit einzusetzen", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Dienstag im Präsidentenpalast in der früheren Hauptstadt Malabo des zentralafrikanischen Staates.

Zahl politisch motivierter Straftaten in Mecklenburg-Vorpommern weiter auf Rekordhoch

Die Zahl politisch motivierter Straftaten in Mecklenburg-Vorpommern bewegt sich weiter auf Rekordniveau. 2025 nahm die Zahl der erfassten Fälle im Vergleich zum Vorjahr 2024 nochmals leicht um 1,3 Prozent auf 3360 zu, wie Landesinnenminister Christian Pegel (SPD) am Dienstag in Schwerin mitteilte. 2282 oder etwa zwei Drittel entfielen auf den rechtsextremen Bereich, das entsprach einem Plus von 4,5 Prozent.

Textgröße ändern: