English Woman's Journal - Tödlicher Angriff auf 35-Jährigen: Ehemalige Lebensgefährtin unter Mordverdacht

Tödlicher Angriff auf 35-Jährigen: Ehemalige Lebensgefährtin unter Mordverdacht


Tödlicher Angriff auf 35-Jährigen: Ehemalige Lebensgefährtin unter Mordverdacht
Tödlicher Angriff auf 35-Jährigen: Ehemalige Lebensgefährtin unter Mordverdacht / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Rund zwei Wochen nach einem tödlichen Messerangriff auf einen 35-Jährigen in Hamburg ist dessen frühere Partnerin wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft genommen worden. Im Verlauf der Ermittlungen sei eine zunächst für möglich gehaltene Notwehrsituation ausgeschlossen worden, teilte die Polizei in der Hansestadt am Mittwoch mit. Stattdessen hätten sich Hinweise darauf ergeben, dass die 41-jährige Frau die tödliche Attacke geplant habe.

Textgröße ändern:

Nach Polizeiangaben hatte die Beschuldigte am 19. Februar in ihrer Wohnung im Stadtteil Neuallermöhe mit einem Messer auf ihren früheren Lebensgefährten eingestochen. Dieser flüchtete mit lebensgefährlichen Verletzungen noch über ein Fenster aus dem ersten Stock, bevor er vor dem Haus zusammenbrach. Er starb kurz darauf in einem Krankenhaus.

Polizisten nahmen die Frau in der Wohnung fest, eine Mordkommission begann mit Ermittlungen. Aufgrund anfänglicher Erkenntnisse sei die 41-Jährige mit Blick auf eine mögliche Notwehrsituation aber zunächst nicht als dringend tatverdächtig eingestuft worden, hieß es nun. Es habn deshalb auch keine Grundlage für einen Untersuchungshaftbefehl gegeben. Dies habe sich erst bei weiteren Ermittlungen geändert.

Die 41-Jährige wurde demnach am Dienstag im Polizeipräsidium in Hamburg verhaftet, nachdem ein Richter einen entsprechenden Haftbefehl erlassen hatte. Zu möglichen Motiven der Verdächtigen und weiteren Einzelheiten machten die Beamten keine Angaben. Die Ermittlungen liefen, hieß es.

N.Steward--EWJ

Empfohlen

Behörden: Schütze an Touristenattraktion war von Massaker in Columbine inspiriert

Der Täter des tödlichen Schusswaffenangriffs an einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Mexikos war nach Angaben der mexikanischen Behörden womöglich von dem Schulmassaker an der Columbine High School in den USA inspiriert gewesen. In dem mutmaßlich dem Schützen gehörenden Rucksack seien unter anderem Schrift- und Bildmaterial gefunden worden, das "mit gewalttätigen Ereignissen in Verbindung steht", die "im April 1999 in den USA stattgefunden haben", sagte der Generalstaatsanwalt des Bundesstaates Mexiko, José Luis Cervantes, am Dienstag auf einer Pressekonferenz.

Staatsanwältin: Weinstein hat Schauspielerin Jessica Mann ausgenutzt

Im neu aufgerollten Verfahren gegen den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung hat die Staatsanwaltschaft geschildert, wie dieser seine Macht missbraucht habe, um die damals aufstrebende Schauspielerin Jessica Mann auszunutzen. "In diesem Fall geht es um Macht, Kontrolle und Manipulation", sagte die stellvertretende Bezirksstaatsanwältin Candace White in New York am Dienstag.

Papst Leo XIV. ruft bei Besuch in Äquatorialguinea zu "Recht" und "Gerechtigkeit" auf

Papst Leo XIV. hat bei einem Besuch im autoritär regierten Äquatorialguinea zum Einsatz für "Recht" und "Gerechtigkeit" aufgerufen. "Ihr Land zögere nicht, die Richtung seiner Entwicklung zu überprüfen und die sich bietenden Gelegenheiten zu nutzen, um sich auf der internationalen Bühne für Recht und Gerechtigkeit einzusetzen", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Dienstag im Präsidentenpalast in der früheren Hauptstadt Malabo des zentralafrikanischen Staates.

Zahl politisch motivierter Straftaten in Mecklenburg-Vorpommern weiter auf Rekordhoch

Die Zahl politisch motivierter Straftaten in Mecklenburg-Vorpommern bewegt sich weiter auf Rekordniveau. 2025 nahm die Zahl der erfassten Fälle im Vergleich zum Vorjahr 2024 nochmals leicht um 1,3 Prozent auf 3360 zu, wie Landesinnenminister Christian Pegel (SPD) am Dienstag in Schwerin mitteilte. 2282 oder etwa zwei Drittel entfielen auf den rechtsextremen Bereich, das entsprach einem Plus von 4,5 Prozent.

Textgröße ändern: