English Woman's Journal - Leichenfund in Kiste in Rostocker Waldstück: Verdächtiger in Untersuchungshaft

Leichenfund in Kiste in Rostocker Waldstück: Verdächtiger in Untersuchungshaft


Leichenfund in Kiste in Rostocker Waldstück: Verdächtiger in Untersuchungshaft
Leichenfund in Kiste in Rostocker Waldstück: Verdächtiger in Untersuchungshaft / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Nach dem Fund einer Männerleiche in einer Kiste in einem Waldstück in Rostock ist ein Tatverdächtiger festgenommen worden. Es handle sich um einen 39-Jährigen, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in der mecklenburg-vorpommerschen Stadt am Dienstag mit. Es sei von einem Gewaltverbrechen auszugehen. Der Beschuldigte kam in Untersuchungshaft. Um wen es sich bei dem Toten handelte, war demnach zunächst noch nicht geklärt.

Textgröße ändern:

Nach Ermittlerangaben war die Leiche am Samstag in einer gelben Kiste entdeckt worden, die in einem kleinen Waldstück lag. Der Verdächtige sei am Montag nach Auswertung erster Zeugenhinweise gefasst worden, hieß es.

Der 39-Jährige sei dringend verdächtig, das Opfer "bereits vor geraumer Zeit im Streit unter Einwirkung stumpfer Gewalt getötet" und später an den Fundort gebracht zu haben. Angaben der Zeugen deckten sich mit dem Verletzungsbild bei dem Getöteten, teilten die Ermittler weiter mit.

Seit wann die auffällige Kiste in dem häufig von Hundebesitzern genutzten Waldstück lag, war demnach noch unklar. Die Beamten baten Zeugen um Hinweise. Weitere Angaben zu dem Fall wurden nicht gemacht.

Medienberichten zufolge befand sich die Kiste mit der Leiche zwischen Sperrmüll. Die Kiste war demnach eine Art selbstgebaute Schubkarre.

B.Jamieson--EWJ

Empfohlen

Tödlicher Raserunfall in Drogenrausch: Acht Jahre Haft für 26-Jährigen in Düsseldorf

Ein 26-Jähriger ist nach einem tödlichen Raserunfall im Drogenrausch in Neuss in Nordrhein-Westfalen zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Düsseldorf sprach den Angeklagten am Dienstag wegen eines verbotenen Autorennens mit Todesfolge sowie vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch sagte. Bei dem Raserunfall im August 2025 war eine 66-jährige Radfahrerin ums Leben gekommen.

Frau aus Moldau mit 60 Gläsern Kaviar an Hauptstadtflughafen BER aufgegriffen

Mit 60 unbeschrifteten Gläsern Kaviar im Gepäck ist eine Frau am Hauptstadtflughafen BER aufgegriffen worden. Nach Angaben der 38-Jährigen, die bereits am 12. April aus Moldau einreiste, sollte es sich um ein Geschenk handeln, wie das Hauptzollamt Potsdam am Mittwoch mitteilte. Der Kaviar werde traditionell beim russischen Osterfest gereicht und sei für den Eigenbedarf bestimmt. Angaben zum Wert der Ware konnte sie nicht machen.

Fußgängerzone von Bad Harzburg: Wildschwein steckt mit Kopf in Metallzaun fest

In Bad Harzburg in Niedersachsen hat sich ein Wildschwein in eine Fußgängerzone verirrt und ist mit einem Kopf in einem Metallzaun steckengeblieben. Wie die Polizei in Goslar am Mittwoch mitteilte, überlebte das Tier seinen Ausflug nicht. "Aufgrund der Gesamtumstände und zur Vermeidung weiteren Leids" sei es von einem Stadtjäger erlöst worden.

Behörden: Schütze an Touristenattraktion war von Massaker in Columbine inspiriert

Der Täter des tödlichen Schusswaffenangriffs an einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Mexikos war nach Angaben der mexikanischen Behörden womöglich von dem Schulmassaker an der Columbine High School in den USA inspiriert gewesen. In dem mutmaßlich dem Schützen gehörenden Rucksack seien unter anderem Schrift- und Bildmaterial gefunden worden, das "mit gewalttätigen Ereignissen in Verbindung steht", die "im April 1999 in den USA stattgefunden haben", sagte der Generalstaatsanwalt des Bundesstaates Mexiko, José Luis Cervantes, am Dienstag auf einer Pressekonferenz.

Textgröße ändern: