English Woman's Journal - Eingeschränkter Kinderimpfplan: 15 US-Bundesstaaten verklagen Trump-Regierung

Eingeschränkter Kinderimpfplan: 15 US-Bundesstaaten verklagen Trump-Regierung


Eingeschränkter Kinderimpfplan: 15 US-Bundesstaaten verklagen Trump-Regierung
Eingeschränkter Kinderimpfplan: 15 US-Bundesstaaten verklagen Trump-Regierung / Foto: AIZAR RALDES - AFP/Archiv

In den USA haben 15 Bundesstaaten eine Klage gegen den kürzlich eingeschränkten staatlichen Impfplan für Kinder angekündigt. Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. und die Gesundheitsbehörde CDC missachteten mit den neuen Empfehlungen "Jahrzehnte wissenschaftlicher Forschung" und machten "die Kinder in Amerika kränker", sagte der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta am Dienstag über die Klage der von Demokraten regierten Bundesstaaten. Dazu zählen Colorado, Michigan, New Jersey und Wisconsin.

Textgröße ändern:

Kennedys Ministerium hatte Anfang Januar mitgeteilt, die Zahl der für alle Kinder empfohlenen Impfungen zu senken. Aus dem Impfplan gestrichen wurden Immunisierungen unter anderem gegen Rotaviren, Influenza und Hepatitis B. Nur Kinder mit besonderem Risiko sollen dagegen geimpft werden.

Kennedy, seit gut einem Jahr Gesundheitsminister von US-Präsident Donald Trump, hatte die Impfkommission mit der Überprüfung der mehr als 30 Jahre alten Regeln beauftragt. Der Neffe des früheren Präsidenten John F. Kennedy bringt Immunisierungen etwa mit Autismus bei Kindern in Zusammenhang. Dies ist jedoch nicht wissenschaftlich erwiesen.

Hintergrund ist eine steigende Impfskepsis in den USA. Fachleute warnen vor einer Rückkehr potenziell tödlicher Krankheiten, die als weitgehend ausgerottet galten. Im vergangenen Jahr erlebten die USA den größten Masernausbruch seit mehr als 30 Jahren, mit mehr als 1400 Fällen.

In den USA sind einige Impfungen wie die gegen Masern, Mumps und Röteln für die Einschulung verpflichtend, andere werden dringend empfohlen. In zahlreichen Bundesstaaten können Eltern ihre Kinder jedoch befreien lassen, etwa aus religiösen Gründen.

Ch.Thomson--EWJ

Empfohlen

Razzia in acht Bundesländern wegen Steuerhinterziehung mit Millionenschaden

Bei Durchsuchungen in acht Bundesländern wegen Steuerhinterziehung und Hehlerei im Palettenhandel mit Millionenschaden haben Ermittler einen Menschen festgenommen. Im Fokus der Ermittlungen stehen fünf Beschuldigte, wie das sächsische Landeskriminalamt am Mittwoch in Dresden mitteilte. Sie sollen mit verschiedenen Firmen den Behörden gegenüber unvollständige oder falsche Angaben gemacht und so Steuern hinterzogen haben. Den Steuerschaden bezifferten die Ermittler auf 1,7 Millionen Euro.

Schleusungen über polnische Grenze: 30-Jähriger in Baden-Württemberg festgenommen

Ermittler haben in Baden-Württemberg einen 30-Jährigen festgenommen, der dutzende Ausländer nach Deutschland geschleust haben soll. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, mindestens 66 Menschen über die polnische Grenze gebracht zu haben, wie die Staatsanwaltschaft Tübingen und die Bundespolizei in Stuttgart am Mittwoch mitteilten. Demnach soll der 30-Jährige den Messengerdienst Telegram genutzt haben, um die Schleusungen zu organisieren.

Neue Wege: Bremer Verfassungsschutz warnt auf digitalen Werbetafeln vor Bedrohungen

Der Bremer Verfassungsschutz warnt ab sofort auf digitalen Werbetafeln im öffentlichen Raum vor aktuellen Bedrohungen durch Desinformation und Extremismus. "Bremen geht damit einen neuen Weg in der Sicherheitskommunikation", erklärte Innensenatorin Eva Hoegl (SPD) am Mittwoch in der Hansestadt zum offiziellen Start des Projekts. Den Anfang macht demnach eine Warnung vor Phishingkampagnen durch ausländische Geheimdienste.

Fast 300 Schweine verenden bei Brand auf Bauernhof in Niedersachsen

Schätzungsweise 280 Schweine sind bei einem Brand auf einem Bauernhof im niedersächsischen Holdorf verendet. Wie die Polizei in Cloppenburg am Mittwoch mitteilte, brach das Feuer am Dienstag in einem Komplex aus drei miteinander verbundenen Ställen aus. Rund 170 Tiere wurden demnach gerettet. Die Brandursache war den Angaben zufolge zunächst unklar.

Textgröße ändern: