English Woman's Journal - Ehefrau ermordet und Leiche einbetoniert: Lebenslange Haft in Rheinland-Pfalz

Ehefrau ermordet und Leiche einbetoniert: Lebenslange Haft in Rheinland-Pfalz


Ehefrau ermordet und Leiche einbetoniert: Lebenslange Haft in Rheinland-Pfalz
Ehefrau ermordet und Leiche einbetoniert: Lebenslange Haft in Rheinland-Pfalz / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Weil er seine Ehefrau ermordete und ihre Leiche in einer Garage einbetonierte, hat das Landgericht im rheinland-pfälzischen Koblenz einen 31-Jährigen zu lebenslanger Haft verurteilt. Die zuständige Kammer sah die Vorwürfe der Anklage als erwiesen an, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag mitteilte. Demnach ermordete der Mann seine getrennt von ihm lebende Ehefrau im Juli in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Textgröße ändern:

Während des Scheidungsverfahrens hatte sie finanzielle Forderungen gestellt und eine Änderung der bisherigen Umgangsregeln bei dem gemeinsamen Kind gewollt. Aus diesem Grund wollte er sie töten. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der Mann die Tat und die Beseitigung der Leiche akribisch plante. Unter falschem Vorwand grub er in einem Raum nahe der Garage ein Loch. Zudem sorgte er dafür, dass seine neue Lebensgefährtin am Tattag nicht da war.

Unter einem Vorwand lockte er das Opfer am 17. Juli in sein Haus. Dort tötete er die arg- und wehrlose Frau mit mehreren Messerstichen. Anschließend legte er die Leiche in die Grube und verschloss sie mit Schnellbeton.

Mit dem Urteil blieb die Kammer unter der Forderung der Staatsanwaltschaft. Diese hatte in ihrem Plädoyer neben der lebenslangen Haft die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld beantragt. Damit wäre eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren weitestgehend ausgeschlossen gewesen. Die Verteidigung plädierte auf eine Verurteilung wegen Totschlags.

E.Brwon--EWJ

Empfohlen

Brände in Frankreich: Knapp 30.000 Menschen evakuiert - Paris bittet EU um Hilfe

Die Waldbrand-Situation in Frankreich wird immer dramatischer: Allein in der Region Nouvelle-Aquitaine im bei Sommer-Touristen sehr beliebten Südwesten des Landes loderten in der Nacht zum Freitag zwei heftige Feuer, die nicht unter Kontrolle gebracht werden konnten. Knapp 30.000 Menschen mussten dort evakuiert werden.

Nach Schusswaffenvorfall: Trump nimmt an nachgeholter Presse-Gala teil

In Washington wird am Freitag die jährliche Presse-Gala wiederholt, die im April nach einem Schusswaffenvorfall abgebrochen werden musste (ab Mitternacht MESZ). US-Präsident Donald Trump hat eine Rede bei der Veranstaltung angekündigt. Im Frühjahr hatten Schüsse in der Nähe des Festsaals im Hilton-Hotel in Washington Panik erzeugt, Trump und andere Regierungsvertreter wurden in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand.

"Spanische Fußfessel" gegen häusliche Gewalt verzögert sich

Die "spanische Fußfessel" zum besseren Schutz vor häuslicher Gewalt wird später eingeführt als eigentlich geplant. Die wesentlichen Regelungen zu der neuen elektronischen Aufenthaltsüberwachung verzögerten sich bis Juli kommenden Jahres, sagte ein Sprecher des hessischen Justizministeriums dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Freitagsausgaben). Grund dafür seien eine verspätete Unterschrift des Bundespräsidenten unter das Gesetz sowie für die Umsetzung nötige Vorbereitungen.

Frankreich bittet wegen Waldbränden andere EU-Länder um Hilfe

Wegen der schweren Waldbrände im Land bittet Frankreich andere EU-Staaten um Hilfe. Es sei die Auslösung des Zivilschutzmechanismus' der Europäischen Union beantragt worden, teilte Präsident Emmanuel Macron in der Nacht zum Freitag mit. Frankreich werde damit "schnell" Hilfe aus anderen Ländern für die Brandbekämpfung aus der Luft bekommen.

Textgröße ändern: