English Woman's Journal - Leichtverletzte bei neuem Zugunglück in Spanien - Bei Kollision vom Sonntag nun 45 Tote

Leichtverletzte bei neuem Zugunglück in Spanien - Bei Kollision vom Sonntag nun 45 Tote


Leichtverletzte bei neuem Zugunglück in Spanien - Bei Kollision vom Sonntag nun 45 Tote
Leichtverletzte bei neuem Zugunglück in Spanien - Bei Kollision vom Sonntag nun 45 Tote / Foto: CRISTINA QUICLER - AFP

Kurz nach zwei tödlichen Zugunglücken in Spanien hat sich ein weiterer Unfall auf einer Bahnstrecke ereignet. Bei der Kollision eines Zuges mit einem Kran in der Nähe der südöstlichen Hafenstadt Cartagena seien mehrere Menschen leicht verletzt worden, teilte das spanische Bahnunternehmen Renfe am Donnerstag mit. Die Zahl der Todesopfer bei dem schweren Zugunglück am Sonntag in Andalusien stieg derweil auf 45.

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Ein Renfe-Sprecher betonte, dass der Kran auf der Strecke nahe Cartagena nicht zu seinem Unternehmen gehöre. Die Kollision habe nicht zu einer Entgleisung des Pendlerzugs geführt. Der Zugverkehr zwischen Cartagena und dem rund eine halbe Stunde Fahrt entfernten Ort Los Nietos sei unterbrochen worden, erklärte die Bahngesellschaft. Nach Angaben von Rettungskräften ereignete sich der Unfall in der Ortschaft Alumbres.

Nahe Adamuz in der südspanischen Region Andalusien war am Sonntag ein Hochgeschwindigkeitszug des privaten Unternehmens Iryo entgleist und mit einem entgegenkommenden Zug der Staatsbahn Renfe zusammengestoßen, der ebenfalls entgleiste. Die Zahl der bestätigten Todesopfer stieg am Donnerstag auf 45, als zwei weitere Tote in einem Waggon des verunglückten Renfe-Zuges gefunden wurden. Dabei handele es sich wahrscheinlich um die zwei bislang noch vermissten Insassen, sagte ein Sprecher der Rettungskräfte der Nachrichtenagentur AFP.

Dutzende Verletzte waren nach dem Unglück in Andalusien ins Krankenhaus eingeliefert worden. Das Unglück ereignete sich auf gerader Strecke, die Ursache wird untersucht.

Am Dienstagabend rammte dann ein Nahverkehrszug in der Nähe von Barcelona die auf den Gleisen liegenden Trümmer einer eingestürzten Mauer. Durch das Unglück wurden ein Mitarbeiter des katalanischen Nahverkehrsbahnunternehmens Rodalies de Catalunya getötet und 37 Insassen verletzt.

Die spanische Zugführergewerkschaft kündigte nach den beiden tödlichen Zugunglücken einen dreitägigen Streik ab dem 9. Februar an. Damit wollen die Lokführer ihrer Forderung nach mehr Sicherheit auf den Schienen Nachdruck verleihen.

E.Cunningham--EWJ

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