English Woman's Journal - Bätzing gibt Vorsitz von katholischer Deutscher Bischofskonferenz nach sechs Jahren ab

Bätzing gibt Vorsitz von katholischer Deutscher Bischofskonferenz nach sechs Jahren ab


Bätzing gibt Vorsitz von katholischer Deutscher Bischofskonferenz nach sechs Jahren ab
Bätzing gibt Vorsitz von katholischer Deutscher Bischofskonferenz nach sechs Jahren ab / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, gibt sein Amt ab. Bei der am 23. Februar beginnenden turnusmäßigen Frühjahrsvollversammlung der Bischofskonferenz in Würzburg stehe er nicht für eine erneute Wahl zur Verfügung, hieß es in einem am Montag in Bonn veröffentlichten Brief Bätzings an die übrigen Mitglieder der Bischofskonferenz. "Ich habe mich dazu nach Beratung und reiflicher Überlegung entschieden", teilte der Bischof von Limburg in dem Schreiben ohne genauere Angaben zu den Gründen für den Schritt mit.

Textgröße ändern:

"Jetzt ist es Zeit, diese für die Arbeit der Bischofskonferenz wichtige Aufgabe in andere Hände zu legen - und ich bin mir sicher, es wird gut weitergehen", hieß es in dessen Schreiben weiter. Bätzing leitet die Bischofskonferenz seit dem 3. März 2020, also seit rund sechs Jahren. Als Bischof im hessischen Limburg amtiert der 64-Jährige seit 2016.

In dem von der Bischofskonferenz veröffentlichten Brief Bätzings an die anderen Bischöfe bezeichnete er seine Amtszeit als "sechs intensive Jahre". Die Bischöfe hätten "gemeinsam mit vielen anderen aus dem Volk Gottes" viel bewegt und "eine tragfähige Zukunftsgestalt von Kirche in unserem Land" realisieren können.

In den vergangenen Jahren hatte es wiederholt massive Spannungen zwischen den deutschen katholischen Kirche und dem Vatikan um innerkirchliche Reformen gegeben. Die Kirche kämpft darüber hinaus mit den Folgen von Missbrauchsskandalen und sinkenden Mitgliederzahlen.

L.Ross--EWJ

Empfohlen

Merz verurteilt Todesfahrt bei CSD in Berlin als "abscheuliche Tat"

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Todesfahrt am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin als "abscheuliche Tat" verurteilt. Merz stehe mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) "in engstem Kontakt" und werde von den Sicherheitsbehörden "fortlaufend unterrichtet", erklärte ein Regierungssprecher in der Nacht zum Sonntag. Merz und Dobrindt "danken den Einsatzkräften und werden sich mit besonderem Nachdruck für Aufklärung und Ahndung der abscheulichen Tat einsetzen".

Waldbrände nahe Bordeaux: Evakuierungsaufruf für 55.000 weitere Menschen

Angesichts der beispiellosen Waldbrände nahe der Stadt Bordeaux im Südwesten Frankreichs haben die Behörden des Départements Gironde 55.000 weitere Menschen zur Evakuierung aufgefordert. Die Entscheidung sei "angesichts des Wiederaufflammens des Brandes" getroffen worden, teilten die Behörden am Samstag mit. Damit überschritt die Zahl der wegen der Brände im Département Gironde evakuierten Menschen deutlich die Marke von 200.000.

Fahrzeug rast nahe CSD in Menschenmenge - Mindestens ein Toter

Am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gerast und hat mindestens einen Menschen getötet. 15 weitere Menschen wurden verletzt, einige von ihnen lebensgefährlich, wie ein Polizeisprecher am Samstagabend sagte. Einige Verletzte mussten reanimiert werden. Nach dem Täter oder den Tätern wird demnach unter "Hochdruck" gefahndet.

Polizei: Mindestens ein Toter bei Fahrzeug-Vorfall am Rande von CSD in Berlin

Mindestens ein Mensch ist am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin getötet worden, als ein Fahrzeug in eine Menschenmenge raste. Rund 15 weitere Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer, wie ein Polizeisprecher am Samstagabend sagte. Laut Polizei gibt es mehrere lebensgefährlich Verletzte. Nach dem Täter oder den Tätern wird demnach unter "Hochdruck" gefahndet.

Textgröße ändern: