English Woman's Journal - Fahndung nach Kopf von Schadsoftwaregruppe "Black Basta" - Durchsuchungen in Ukraine

Fahndung nach Kopf von Schadsoftwaregruppe "Black Basta" - Durchsuchungen in Ukraine


Fahndung nach Kopf von Schadsoftwaregruppe "Black Basta" - Durchsuchungen in Ukraine
Fahndung nach Kopf von Schadsoftwaregruppe "Black Basta" - Durchsuchungen in Ukraine / Foto: THOMAS SAMSON - AFP/Archiv

Ermittler aus Deutschland und anderen europäischen Staaten fahnden mit einem Haftbefehl nach dem mutmaßlichen Kopf der Schadsoftwaregruppe "Black Basta". Der Mann aus Russland soll die Gruppe gegründet und geleitet haben, wie das Bundeskriminalamt in Wiesbaden und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main am Donnerstag mitteilten. In der Ukraine gab es in dem Zusammenhang zwei Durchsuchungen.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Ermittler ist "Black Basta" eine der aktivsten Schadsoftwaregruppen der vergangenen Jahre. Die Gruppe griff Computernetzwerke von Unternehmen überwiegend westlicher Länder an, stahl sensible Daten, verschlüsselte die Systeme und erpresste schließlich Lösegeld von den Opfern.

Zwischen März 2022 und Februar 2025 soll die Gruppe allein in Deutschland mehr als hundert Unternehmen, Krankenhäuser und öffentliche Einrichtungen erpresst haben. Hinzu kommen rund 600 weitere geschädigte Organisationen im Ausland.

Allein in Deutschland soll die Gruppe auf diese Weise mehr als 20 Millionen Euro erbeutet haben. Weltweit wird der Schaden auf einen dreistelligen Millionenbereich beziffert. Den Mitgliedern werfen die Ermittler die Bildung einer kriminellen Vereinigung sowie bandenmäßige Erpressung und Computersabotage vor.

In der Ukraine wurden die Wohnräume von zwei mutmaßlichen Mitgliedern der Gruppe durchsucht. Sie sollen Passwörter geknackt haben, um sich in den Netzwerken der Opfer ausbreiten zu können. Ihr Ziel war, Zugänge zu möglichst vielen relevanten Systemen zu bekommen, um die Schadsoftware einzuschleusen.

Bereits Ende August hatte es eine Durchsuchung bei einem weiteren mutmaßlichen Mitglied in der Ukraine gegeben. Dieses soll dafür gesorgt haben, dass die Schadsoftware nicht von Antivirenprogrammen erkannt werden konnte.

M.Stevenson--EWJ

Empfohlen

Trump will Lateinamerikas Kampf gegen Drogenkartelle mit US-Raketen unterstützen

US-Präsident Donald Trump hat Staaten in Lateinamerika aufgerufen, ihre Armeen gegen das "Krebsgeschwür" der Drogenkartelle einzusetzen, und ihnen die militärische Unterstützung der USA angeboten. "Wir arbeiten mit Ihnen zusammen, um alles zu tun, was wir tun müssen", sagte Trump am Samstag bei einem Treffen mit Staatschefs verbündeter lateinamerikanischer Länder in der Nähe von Miami. Mit Blick auf Kuba deutete Trump erneut ein baldiges Ende der kommunistischen Regierung an.

Trump: Kubanische Regierung erlebt ihre "letzten Momente"

US-Präsident Donald Trump hat erneut ein baldiges Ende der kommunistischen Regierung in Kuba in Aussicht gestellt. "Ich werde mich um Kuba kümmern", sagte Trump am Samstag bei einem Treffen mit Staatschefs verbündeter lateinamerikanischer Länder in der Nähe von Miami. "Kuba befindet sich in den letzten Momenten seines Lebens."

Gipfel zu Drogen und Sicherheit: Trump empfängt Vertreter aus Lateinamerika

US-Präsident Donald Trump empfängt am Samstag Vertreter verbündeter lateinamerikanischer Staaten zu einem Gipfeltreffen. Hauptthemen der Zusammenkunft in Miami im Bundesstaat Florida sind der Kampf gegen den Drogenhandel sowie Sicherheitsfragen. Trump will dabei eine neue Initiative namens "The Shield of the Americas" (etwa: Schild Amerikas) ins Leben rufen.

Epstein-Skandal: Akten zu Missbrauchsvorwürfen gegen Trump veröffentlicht

Laut neu veröffentlichten Epstein-Akten hat ein mutmaßliches Opfer in der Vergangenheit schwere Vorwürfe gegen US-Präsident Donald Trump erhoben. Das US-Justizministerium gab am Donnerstag (Ortszeit) Protokolle der Bundespolizei FBI von der Vernehmung einer Frau frei, die angegeben hatte, sie sei im Alter von 13 bis 15 Jahren sowohl von Trump als auch von dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein missbraucht worden. Das Weiße Haus sprach von "haltlosen Anschuldigungen" einer "gestörten Frau".

Textgröße ändern: