English Woman's Journal - Nach Schnee nun Glatteis: Geschlossene Schulen und einige annullierte Flüge

Nach Schnee nun Glatteis: Geschlossene Schulen und einige annullierte Flüge


Nach Schnee nun Glatteis: Geschlossene Schulen und einige annullierte Flüge
Nach Schnee nun Glatteis: Geschlossene Schulen und einige annullierte Flüge / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Nach den massiven Schneefällen der vergangenen Woche hat ein über Deutschland ziehender atlantischer Tiefausläufer am Montag vielerorts für glatte Straßen gesorgt. Im Auto-, Bahn- und Flugverkehr kam es zu Einschränkungen, aber nicht zu einem Stillstand. Unfälle gingen meist glimpflich aus. Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main wurden 104 Flüge annulliert. Zahlreiche Schulen, etwa in Bremen, stellten wegen der Glätte den Präsenzunterricht vorübergehend ein.

Textgröße ändern:

Der Deutsche Wetterdienst hatte eine große Teile Deutschlands betreffende Unwetterwarnung vor Glatteis ausgegeben. Von Westen aufkommender Niederschlag breitet sich demnach ostwärts aus. Regen trifft auf noch immer gefrorene Böden. Im Nordosten besteht demnach bis Dienstagfrüh beziehungsweise Dienstagvormittag Glatteisgefahr. Gleiches gilt auch für einige andere Regionen, vor allem im Südosten Bayerns oder auch im Elbtal.

Die Deutsche Bahn reduzierte am Montag auf der Schnellstrecke zwischen Köln und Frankfurt am Main die Geschwindigkeit und warnte Reisende, dass es zu Verspätungen und kurzfristigen Ausfällen kommen könne. Im Norden Deutschlands normalisierte sich der Zugverkehr wieder. Im Luftverkehr gab es auch an anderen Flughäfen kleinere Auswirkungen - so wurden in München 19 von insgesamt 736 Verbindungen annulliert. Sowohl in Frankfurt am Main als auch in München hieß es aber, dass die Lage im Griff sei.

Im Straßenverkehr gab es zahlreiche Glätteunfälle. Auf der Autobahn 6 in Bayern starb ein Mann, als ein Lastwagen vermutlich aufgrund der glatten Fahrbahn ins Schlingern geriet und mit zwei Autos zusammenstieß. Ein Auto und der Laster gerieten daraufhin in Brand. Während der Lastwagenfahrer den 64-jährigen Autofahrer aus dem brennenden Auto retten konnte, kam für einen Mitfahrer jede Hilfe zu spät.

Weitere witterungsbedingte Unfälle gab es auf der Autobahn 46 in Nordrhein-Westfalen im Bereich Hemer, fünf Menschen wurden dabei leicht verletzt. Im Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg kamen zwei Männer ins Krankenhaus, nachdem ihr Auto als Folge von Glatteis von der Straße abgekommen und auf der Seite gelandet war.

Im nordrhein-westfälischen Düren verlor ein 19-Jähriger auf der glatten Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto und beschädigten zwei andere Wagen und eine Hauswand. Nach eigenen Angaben wurde er abgelenkt, weil drei Teeanager seinen Wagen mit Schneebällen beworfen haben sollen. Die Jugendlichen bestritten dies.

Am Dienstag soll es im äußersten Osten und Nordosten weiter Glatteisgefahr geben, die sich aber allmählich entspannen soll. Das Land Brandenburg hob wie bereits zuletzt am Freitag die Präsenzpflicht an den Schulen landesweit auf. Damit dürfen die Eltern entscheiden, ob ihre Kinder am Unterricht teilnehmen.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern verwies darauf, dass dort die Schulen grundsätzlich geöffnet sind. Eltern konnten ihre Kinder mit Verweis auf die Wetterlage aber abmelden, sollten sie Schwierigkeiten haben, zur Schule zu kommen.

D.W.Robertson--EWJ

Empfohlen

Trump will Lateinamerikas Kampf gegen Drogenkartelle mit US-Raketen unterstützen

US-Präsident Donald Trump hat Staaten in Lateinamerika aufgerufen, ihre Armeen gegen das "Krebsgeschwür" der Drogenkartelle einzusetzen, und ihnen die militärische Unterstützung der USA angeboten. "Wir arbeiten mit Ihnen zusammen, um alles zu tun, was wir tun müssen", sagte Trump am Samstag bei einem Treffen mit Staatschefs verbündeter lateinamerikanischer Länder in der Nähe von Miami. Mit Blick auf Kuba deutete Trump erneut ein baldiges Ende der kommunistischen Regierung an.

Trump: Kubanische Regierung erlebt ihre "letzten Momente"

US-Präsident Donald Trump hat erneut ein baldiges Ende der kommunistischen Regierung in Kuba in Aussicht gestellt. "Ich werde mich um Kuba kümmern", sagte Trump am Samstag bei einem Treffen mit Staatschefs verbündeter lateinamerikanischer Länder in der Nähe von Miami. "Kuba befindet sich in den letzten Momenten seines Lebens."

Gipfel zu Drogen und Sicherheit: Trump empfängt Vertreter aus Lateinamerika

US-Präsident Donald Trump empfängt am Samstag Vertreter verbündeter lateinamerikanischer Staaten zu einem Gipfeltreffen. Hauptthemen der Zusammenkunft in Miami im Bundesstaat Florida sind der Kampf gegen den Drogenhandel sowie Sicherheitsfragen. Trump will dabei eine neue Initiative namens "The Shield of the Americas" (etwa: Schild Amerikas) ins Leben rufen.

Epstein-Skandal: Akten zu Missbrauchsvorwürfen gegen Trump veröffentlicht

Laut neu veröffentlichten Epstein-Akten hat ein mutmaßliches Opfer in der Vergangenheit schwere Vorwürfe gegen US-Präsident Donald Trump erhoben. Das US-Justizministerium gab am Donnerstag (Ortszeit) Protokolle der Bundespolizei FBI von der Vernehmung einer Frau frei, die angegeben hatte, sie sei im Alter von 13 bis 15 Jahren sowohl von Trump als auch von dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein missbraucht worden. Das Weiße Haus sprach von "haltlosen Anschuldigungen" einer "gestörten Frau".

Textgröße ändern: