English Woman's Journal - Heftiger Wintersturm sorgt in Europa für Verkehrschaos und Stromausfälle

Heftiger Wintersturm sorgt in Europa für Verkehrschaos und Stromausfälle


Heftiger Wintersturm sorgt in Europa für Verkehrschaos und Stromausfälle
Heftiger Wintersturm sorgt in Europa für Verkehrschaos und Stromausfälle / Foto: Fred TANNEAU - AFP

Nicht nur in Deutschland, auch in anderen Ländern Europas hat der schwere Wintersturm am Freitag für Probleme gesorgt. In Frankreich waren wegen des Sturms "Goretti", der in Deutschland "Elli" heißt, bei klirrender Kälte hunderttausende Haushalte ohne Strom. In Großbritannien und mehreren anderen Ländern fielen Flüge und Züge aus.

Textgröße ändern:

Wie der französische Energieversorger Enedis mitteilte, fiel am Freitagmorgen in rund 380.000 Haushalten der Strom aus, vor allem in der Normandie. Auch Haushalte in der Bretagne, der Picardie nördlich von Paris und der Region Île-de-France waren von den Stromausfällen betroffen. Der französische Wetterdienst warnte vor heftigen Sturmböen, insbesondere im Département Manche am Ärmelkanal, wo die höchste Unwetterwarnstufe ausgerufen wurde.

In der Nacht wurden in dem Département den Angaben zufolge Sturmböen von bis zu 216 Stundenkilometern gemessen. Die Präfektur rief die Menschen auf, zu Hause zu bleiben und nicht mit dem Auto zu fahren. In der Region kam es auch zu Einschränkungen im Bahnverkehr.

Der Stromkonzern EDF nahm zudem den EPR-Atomreaktor im nordfranzösischen Flamanville vom Netz. Das Atomkraftwerk Flamanville, das neben dem neuen Druckwasserreaktor zwei ältere Atomreaktoren umfasst, liegt auf der Halbinsel Cotentin direkt an der Küste des Ärmelkanals. Nach Angaben von EDF war in der Nacht wegen des Sturms eine externe Hochspannungsleitung ausgefallen.

Über Großbritannien war der Sturm schon in der Nacht hinweggefegt. Der Wetterdienst Met Office gab Unwetterwarnungen wegen starker Sturmböen und heftiger Schneefälle heraus. In Cornwall im Südwesten Englands und auf den vorgelagerten Scilly-Inseln galt sogar die seltene Alarmstufe Rot. In ganz Cornwall fuhren am Freitag keine Züge.

Nach Angaben des Energieversorgers National Grid waren in Großbritannien rund 57.000 Haushalte ohne Strom. In Schottland blieben mehr als 250 Schulen geschlossen. Am Londoner Flughafen Heathrow fielen etwa 50 Flüge aus. Auch in anderen Ländern, von Tschechien bis Russland, war der Flugverkehr beeinträchtigt.

In ganz Europa sind in dieser Woche schon mehr als zehn Menschen bei wetterbedingten Unfällen ums Leben gekommen. Zuletzt gab es Medienberichten zufolge fünf Tote in der Türkei. Zwei Menschen starben demnach durch herunterfallende Dachziegel, ein Mann wurde von einer umstürzenden Mauer erschlagen, ein Bauarbeiter wurde ins Meer gespült und ein Rentner stürzte von einem Dach.

Ch.Thomson--EWJ

Empfohlen

Todesfahrt bei CSD in Berlin - Mutmaßlich islamistischer Tatverdächtiger

Beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gerast und hat mindestens einen Menschen getötet. 16 weitere Menschen wurden nach Angaben von Polizei und Feuerwehr am Samstagabend im Tiergarten verletzt, drei von ihnen lebensgefährlich. Die Polizei fahndete unter "Hochdruck" mit einem Großaufgebot nach dem Täter oder den Tätern. Ein mutmaßlich islamistischer Tatverdächtiger sei identifiziert worden.

Mutmaßlich islamistischer Tatverdächtiger nach Angriff auf CSD identifiziert

Nach dem tödlichen Angriff beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist ein mutmaßlich islamistischer Tatverdächtiger identifiziert worden. Ein Polizeisprecher sagte in der Nacht zum Sonntag, ein Tatverdächtiger sei "identifiziert", aber noch nicht festgenommen worden. Der Verdächtige ist demnach "polizeibekannt als Angehöriger des islamistischen Milieus hier in Berlin".

Polizei: Mutmaßlich islamistischer Tatverdächtiger nach Angriff auf CSD identifiziert

Nach dem tödlichen Angriff beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist ein mutmaßlich islamistischer Tatverdächtiger identifiziert worden. Ein Polizeisprecher sagte in der Nacht zum Sonntag, ein Tatverdächtiger sei "identifiziert", aber noch nicht festgenommen worden. Er solle "Angehöriger des islamistischen Milieus" sein.

Fahrzeug rast bei CSD in Menschenmenge - Mindestens ein Toter

Beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gerast und hat mindestens einen Menschen getötet. 16 weitere Menschen wurden nach Angaben von Polizei und Feuerwehr am Samstagabend im Tiergarten verletzt, drei von ihnen lebensgefährlich. Die Polizei fahndete unter "Hochdruck" mit einem Großaufgebot nach dem Täter oder den Tätern.

Textgröße ändern: