English Woman's Journal - Silvester: Rund 400 Festnahmen in Berlin - Tausende Beamte im Einsatz

Silvester: Rund 400 Festnahmen in Berlin - Tausende Beamte im Einsatz


Silvester: Rund 400 Festnahmen in Berlin - Tausende Beamte im Einsatz
Silvester: Rund 400 Festnahmen in Berlin - Tausende Beamte im Einsatz / Foto: John MACDOUGALL - AFP

In der Silvesternacht sind in Berlin hunderte Menschen kurzzeitig festgenommen worden. Bis zum frühen Donnerstagmorgen seien rund 400 Menschen kurzzeitig festgenommen worden, erklärte die Polizei in der Bundeshauptstadt. Mindestens 24 Einsatzkräfte wurden demnach verletzt.

Textgröße ändern:

Nach Ausschreitungen in der Silvesternacht in vergangenen Jahren war die Berliner Polizei in diesem Jahr an Silvester mit einem Großaufgebot von 4300 Beamtinnen und Beamten im Einsatz. "Um empathielose Böllerexzesse zu vermeiden haben wir bis heute Abend zahlreiche Kontrollen durchgeführt und große Mengen illegaler Pyrotechnik sichergestellt", teilte die Polizei zuvor in Onlinediensten mit. Unter anderem seien bei Durchsuchungen von Autos und einer Wohnung im Stadtgebiet Kugelbomben sichergestellt worden.

Bereits am Abend meldete die Berliner Polizei mehrere Vorfälle: Im Bezirk Mitte soll eine Person von einem Balkon aus mit einer Schreckschusswaffe geschossen haben. Ein Einsatzteam habe in der Wohnung eine PTB-Waffe beschlagnahmt. PTB-Waffen sind Schreckschuss-, Signal- oder Reizgaswaffen.

Am Vortag sei bei Wohnungsdurchsuchungen im Bezirk Neukölln Pyrotechnik mit einer "Nettoexplosivmasse von knapp 14 Kilogramm" sichergestellt worden, teilte die Polizei weiter mit. Zudem sei eine Summe Bargeld in fünfstelliger Höhe gefunden worden, mutmaßlich Handelserlöse.

Unter anderem das Zünden von Kugelbomben hatte im vergangenen Jahr in Berlin an Silvester zu großen Schäden und einigen Verletzten geführt.

Die Berliner Feuerwehr meldete einen teilweise ausgebrannten Bus im Stadtteil Wilmersdorf. Ob das Feuer durch Pyrotechnik ausgelöst wurde, war zunächst nicht klar.

Auch in Hamburg waren die Einsatzkräfte mit einem Großaufgebot im Einsatz. Zehn Einsatzkräfte wurden nach Angaben der Hamburger Polizei verletzt.

Ch.Reilly--EWJ

Empfohlen

Spenden für Dschihadistenmiliz IS gesammelt: Haftstrafen für vier Männer in Hamburg

Wegen Spendensammlungen für die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) sind vier Männer in Hamburg zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Das Oberlandesgericht in der Hansestadt verhängte nach Angaben einer Sprecherin am Dienst zwischen vier Jahren und neun Monaten sowie achteinhalb Jahren Gefängnis, wobei in einem Fall vorherige Strafen aus einem anderen Prozess einbezogen wurden. Laut Anklage hatten sie unter anderem durch Aufrufe in sozialen Medien rund 240.000 Euro gesammelt.

Mann in Berlin tot aus der Havel geborgen - Polizei geht von Tötungsdelikt aus

In Berlin-Spandau ist ein Mann tot aus der Havel geborgen worden. Der 45-Jährige wurde am Montagvormittag nahe einer Brücke entdeckt, wie die Berliner Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Ermittler gehen nach eigener Aussage davon aus, dass er Opfer eines Tötungsdeliktes wurde.

Weltweite Ermittlungen: Gestohlene Geräte aus Görlitzer Klinik nach zehn Jahren zurück

Zehn Jahre nach einem Einbruch in eine sächsische Klinik hat die Polizei nach weltweiten Ermittlungen gestohlene medizinische Instrumente zurückgebracht. Eine Bande aus Kolumbien stahl im Juli 2016 Endoskope im Wert von etwa 400.000 Euro aus einem Krankenhaus in Görlitz, wie die dortigen Ermittler am Mittwoch mitteilten. Nach Ermittlungen und Festnahmen auf mehreren Kontinenten tauchten zwei Geräte wieder auf.

Tödlicher Arbeitsunfall in Bayern: 65-Jähriger fällt auf Hopfenfeld in Maschine

Ein 65-Jähriger ist auf einem Hopfenfeld in Bayern in eine Drahtwickelmaschine gefallen und getötet worden. Der Mann erlag seinen Verletzungen, wie die Polizei in Straubing am Mittwoch mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Dienstagmorgen in Attenhofen. Der Mann arbeitete allein an der Maschine.

Textgröße ändern: