English Woman's Journal - Neue Freundin von Mann erstochen: Lebenslange Haft für Frau in Essen

Neue Freundin von Mann erstochen: Lebenslange Haft für Frau in Essen


Neue Freundin von Mann erstochen: Lebenslange Haft für Frau in Essen
Neue Freundin von Mann erstochen: Lebenslange Haft für Frau in Essen / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Weil sie die neue Freundin ihres Manns erstach, ist eine Frau vom Landgericht Essen zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Die Angeklagte wurde am Dienstag wegen Mordes schuldig gesprochen, wie ein Gerichtssprecher sagte. Demnach hatte die Angeklagte die Frau auf offener Straße mit einem Messer ermordet. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Textgröße ändern:

Die Tat ereignete sich im Februar in Essen. Das Gericht stellte demnach fest, dass die zu Prozessbeginn 44-jährige Angeklagte von der neuen Frau ihres nach marokkanischem Recht angeheirateten Ehemanns gewusst hatte. Der Mann soll sich zuvor von ihr getrennt haben, womit sich die 44-Jährige nicht habe abfinden wollen.

Die Angeklagte rüstete sich am Tattag mit drei Messern aus und zog eine Maske über. Anschließend fuhr sie zu einem Ort, an dem sie die neue Freundin vermutete. Dort lief die Angeklagte auf die Frau zu und stach von hinten mindestens zweimal auf die Frau ein - in Kopf und Brust. Die Frau starb an ihren schweren Verletzungen.

Da die Geschädigte nicht mit einem Angriff der Angeklagten von hinten rechnen konnte, erkannte das Gericht das Mordmerkmal der Heimtücke. Weil die Angeklagte die neue Freundin ihres Manns mit der Tat bestrafen wollte, stellte das Gericht zudem einen niedrigen Beweggrund als weiteres Mordmerkmal fest.

Mit dem Urteil entsprach des Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte beantragt, keine lebenslange Freiheitsstrafe zu verhängen. Gegen das Urteil kann Revision eingelegt werden.

A.Wallace--EWJ

Empfohlen

Haftstrafen wegen Computerbetrugs mit Millionenschaden in Bayern

Das Landgericht im bayerischen Bamberg hat zwei Angeklagte wegen Computerbetrugs mit Millionenschaden zu drei Jahren beziehungsweise drei Jahren und vier Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurden sie wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs in hunderten Fällen, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte.

Unterstützung von Umsturzplänen: Bewährungsstrafe für Helfer von Kaiserreichsgruppe

Wegen Unterstützung von gewaltsamen Umsturzplänen der aus Reichsbürgern bestehenden sogenannten Kaiserreichsgruppe ist ein Mann in Stuttgart zu eineinhalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Oberlandesgericht in der baden-württembergischen Landeshauptstadt sprach ihn nach Angaben eines Sprechers am Donnerstag wegen Beihilfe zu einem hochverräterischen Unternehmen und Unterstützung einer inländischen Terrorvereinigung schuldig.

Mehr als 800 Verfahren nach bundesweiten Durchsuchungen wegen Schwarzarbeit an Bau

Mit einer bundesweiten Durchsuchungsaktion sind Ermittler gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung im Baugewerbe vorgegangen. Mehr als 800 Verfahren wurden in diesem Zusammenhang eingeleitet, wie die Generalzolldirektion am Donnerstag in Bonn mitteilte. Demnach überprüften am Dienstag rund 3200 Zollbeamte insgesamt etwa 8000 Arbeiterinnen und Arbeiter auf ihre Beschäftigungsverhältnisse. Zudem wurden die Geschäftsunterlagen von mehr als 300 Unternehmen kontrolliert.

Acht Verletzte und Millionenschaden nach Kollision zweier Züge in Bayreuth

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Züge am Bayreuther Hauptbahnhof sind am Mittwochabend acht Menschen verletzt worden. Eine Person erlitt schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen, wie die Bundespolizei am Donnerstag im bayerischen Selb mitteilte. Vier Menschen wurden mittelschwer, drei leicht verletzt. Die Züge wurden jeweils stark beschädigt, es entstand ein Schaden von insgesamt 3,4 Millionen Euro. Die Bundespolizei sprach von einem Totalschaden.

Textgröße ändern: