English Woman's Journal - Sri Lanka: Mehr als 120 Tote und 130 Vermisste infolge von Zyklon "Ditwah"

Sri Lanka: Mehr als 120 Tote und 130 Vermisste infolge von Zyklon "Ditwah"


Sri Lanka: Mehr als 120 Tote und 130 Vermisste infolge von Zyklon "Ditwah"
Sri Lanka: Mehr als 120 Tote und 130 Vermisste infolge von Zyklon "Ditwah" / Foto: Ishara S. KODIKARA - AFP

Bei Überschwemmungen und Erdrutschen infolge des Zyklons "Ditwah" ist die Zahl der Todesopfer in Sri Lanka auf mehr als 120 gestiegen. Bislang seien 123 Todesopfer gezählt worden, 130 Menschen würden noch vermisst, teilte der Leiter des srilankischen Katastrophenschutzzentrums, Sampath Kotuwegoda, am Samstag mit. Etwa 44.000 Menschen, deren Häuser durch die einwöchigen heftigen Regenfälle zerstört wurden, wurden demnach in staatliche Notunterkünfte gebracht.

Textgröße ändern:

Die Armee unterstütze die laufenden Hilfseinsätze, führte Kotuwegoda vor Journalisten in der Hauptstadt Colombo aus. Boote und Hubschrauber der Streitkräfte wurden demnach genutzt, um Menschen aus den Flutgebieten zu retten. "Ditwah" war am Mittwoch in Sri Lanka auf Land getroffen, seine Auswirkungen hatte der südasiatische Inselstaat aber bereits seit vergangenem Montag zu spüren bekommen.

In niedrig gelegenen Gebieten nahmen die Überflutungen am Samstag weiter zu, so dass die Behörden die Evakuierung der Ufer des Flusses Kelani anordneten, der von Colombo in den Indischen Ozean fließt. Nachdem der Kelani am Freitagabend (Ortszeit) über die Ufer getreten war, hatten sich bereits hunderte Anwohner in Notunterkünfte geflüchtet.

Das große Nachbarland Indien schickte am Samstag eine Flugzeugladung Hilfsgüter nach Sri Lanka. Der indische Regierungschef Narendra Modi drückte den Angehörigen der Flutopfer sein Mitgefühl aus und versicherte, sein Land sei bei Bedarf zu weiteren Hilfslieferungen bereit. "Ditwah" bewegte sich derweil von Sri Lanka weg in Richtung Indien.

S.Smith--EWJ

Empfohlen

Berliner Justiz bestätigt: Mutmaßlicher CSD-Angreifer wollte zu IS-Miliz nach Syrien

Der nach dem mutmaßlichen Anschlag beim Berliner Christopher Street Day (CSD) geflüchtete Verdächtige hat nach Justizangaben im vorigen Jahr vergeblich versucht, sich der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien anzuschließen. Außerdem postete er im sozialen Netzwerk Instagram 2024 verbotene Propaganda der Gruppe, wie das Kammergericht und die Generalstaatsanwaltschaft in Berlin am Sonntag gemeinsam mitteilten.

Spaniens König Felipe VI. besucht durch Waldbrände Vertriebene

Spaniens König Felipe VI. hat in einer Notunterkunft Menschen besucht, die vor den verheerenden Waldbränden im Land aus ihren Häusern fliehen mussten. Die Betroffenen hätten "viel" verloren, beklagte der Monarch am Sonntag beim Besuch der nahe Madrid gelegenen Gemeinde Villamanta. "Gemeinsam haben wir ein Naturerbe von unschätzbarem Wert verloren."

Messerstiche und Schüsse mit Schreckschusswaffe: Ein Toter nach Streit in Hamburg

Bei einer Auseinandersetzung nahe eines U-Bahnhofs in Hamburg sind ein Mann erstochen und ein weiterer lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei in am Sonntag mitteilte, gerieten am Samstagabend im Bereich der Haltestelle im Stadtteil Farmsen-Berne vier Männer aneinander. Ein 19- und ein 24-Jähriger erlitten lebensbedrohliche Stichverletzungen, der 24-Jährige starb später in einem Krankenhaus. Es liefen umfangreichen Ermittlungen.

"Kriegserklärung" gegen Gesellschaft: CSD-Angriff löst Debatte über Konsequenzen aus

Nach dem mutmaßlichen Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day haben Unionspolitiker einen härteren Kurs gegen gewaltbereite Islamisten gefordert. Der Vorsitzende der Unions-Nachwuchsorganisation Junge Union (JU), Johannes Winkel, sprach am Sonntag von einer "Kriegserklärung" radikaler Islamisten, gegen die sich die offene Gesellschaft entschlossener als bislang wehren müsse. Der CDU-Innenpolitiker Günter Krings forderte ein härteres Strafmaß für islamistische Attentäter. Polizeigewerkschafter forderten mehr Befugnisse für die Sicherheitsbehörden.

Textgröße ändern: