English Woman's Journal - Tödlicher Unfall in Rheinland-Pfalz: Über drei Jahre Haft für US-Soldaten

Tödlicher Unfall in Rheinland-Pfalz: Über drei Jahre Haft für US-Soldaten


Tödlicher Unfall in Rheinland-Pfalz: Über drei Jahre Haft für US-Soldaten
Tödlicher Unfall in Rheinland-Pfalz: Über drei Jahre Haft für US-Soldaten / Foto: Yasuyoshi CHIBA - AFP/Archiv

Das Landgericht im rheinland-pfälzischen Trier hat einen US-Soldaten wegen eines tödlichen Falschfahrer-Unfalls zu drei Jahren und vier Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er unter anderem wegen fahrlässiger Tötung und vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag sagte. Das Urteil wurde demnach am Mittwoch verkündet.

Textgröße ändern:

Die zuständige Kammer sah es als erwiesen an, dass der heute 24-Jährige im Mai bei Landscheid entgegen der Fahrtrichtung auf die Autobahn 60 fuhr. Zuvor hatte er Alkohol getrunken. Dass er bereits nicht mehr in der Lage war, ein Auto zu fahren, wusste er laut Urteil.

Kurz vor der Auffahrt zur Autobahn stieß er frontal gegen ein ihm entgegenkommendes Fahrzeug. Dadurch kam die Fahrerin des Autos ums Leben. Zwei weitere Frauen wurden schwer verletzt. Mit dem Urteil entsprach die Kammer der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung beantragte in ihrem Plädoyer zwei Jahre Bewährungshaft.

L.Scott--EWJ

Empfohlen

Waldbrand an italienischer Adriaküste: Hunderte Menschen mit Schiffen evakuiert

Nach der Ausbreitung eines Waldbrands an der südlichen Adriaküste sind in Italien hunderte Menschen mit Schiffen in Sicherheit gebracht worden. Insgesamt seien am Sonntag mehr als 400 Touristen und Strandbesucher "über den Seeweg" evakuiert worden, erklärte die Küstenwache in Onlinediensten. Dies sei die "einzig machbare Evakuierungsroute" gewesen.

Berliner Polizei: Mutmaßlicher CSD-Angreifer bei Einsatz erschossen

Der mutmaßliche Angreifer auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Der Tatverdächtige sei am Sonntag gegen 18.00 Uhr in einer Kleingartenanlage im Berliner Bezirk Spandau lokalisiert worden, teilte die Polizei der Bundeshauptstadt im Kurzbotschaftendienst X mit. "Nach bisherigen Erkenntnissen soll er mit einer Stichwaffe auf unsere Einsatzkräfte zugelaufen sein, daraufhin kam es zum polizeilichen Schusswaffengebrauch durch unser SEK Berlin."

Brände in Frankreich und Spanien wüten weiter - 300.000 Menschen evakuiert

In Frankreich und Spanien haben tausende Einsatzkräfte am Wochenende weiter gegen die verheerenden Brände gekämpft. Der Sprecher des französischen Feuerwehrverbandes FNSPF, Eric Brocardi, sprach im Interview mit der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag von einem "David-gegen-Goliath-Szenario". Bis zum Wochenende waren wegen der Feuer in Frankreich und Spanien mehr als 300.000 Menschen zur Flucht gezwungen. Die Chefin des spanischen Katastrophenschutzes, Virginia Barcones, sprach von einem Feuer-"Monster".

Blutiger Angriff auf CSD in Berlin: Behörden gehen von islamistischem Anschlag aus

Der Christopher Street Day in Berlin ist zum Ziel eines mutmaßlich islamistischen Angriffs geworden: Eine Frau wurde getötet, knapp 30 Menschen wurden verletzt, als ein Fahrer am Samstagabend mit einem Transporter in eine Menschenmenge raste. Nach Angaben von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) gehen die Ermittler von einem "islamistischen Terroranschlag" aus. Nach dem flüchtigen Verdächtigen Abdul B. werde unter anderem an Bahn- und Flughäfen sowie an Grenzen "mit sehr hohem Einsatz" gesucht, sagte der Minister am Sonntag in Berlin.

Textgröße ändern: