English Woman's Journal - Ein Toter nach Schüssen vor Imbiss in Berlin - 65-Jähriger festgenommen

Ein Toter nach Schüssen vor Imbiss in Berlin - 65-Jähriger festgenommen


Ein Toter nach Schüssen vor Imbiss in Berlin - 65-Jähriger festgenommen
Ein Toter nach Schüssen vor Imbiss in Berlin - 65-Jähriger festgenommen / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Ein 65-Jähriger soll vor einem Imbiss in Berlin auf Menschen geschossen. Ein Mann wurde getötet, ein weiterer verletzt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwochabend mitteilten. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen. Den Ermittlungen zufolge soll er in der Nacht zum 15. November vor einem Imbiss im Stadtteil Lichtenberg mehrfach geschossen haben.

Textgröße ändern:

Ein 29-Jähriger kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus, wo er wenige Tage später starb. Zudem wurde ein 28-Jähriger schwer verletzt. Anschließend sei der 65-Jährige vom Tatort geflohen. Den Ermittlern gelang es, den Verdächtigen zu identifizieren. Sie fahndeten anschließend mit einem Bild nach ihm.

Er stellte sich schließlich selbst am Mittwochnachmittag in Mitte. Polizisten nahmen ihn am Hauptbahnhof fest. Eine Vorführung vor einem Haftrichter wurde für den Donnerstag angesetzt.

M.Campbel--EWJ

Empfohlen

Waldbrand an italienischer Adriaküste: Hunderte Menschen mit Schiffen evakuiert

Nach der Ausbreitung eines Waldbrands an der südlichen Adriaküste sind in Italien hunderte Menschen mit Schiffen in Sicherheit gebracht worden. Insgesamt seien am Sonntag mehr als 400 Touristen und Strandbesucher "über den Seeweg" evakuiert worden, erklärte die Küstenwache in Onlinediensten. Dies sei die "einzig machbare Evakuierungsroute" gewesen.

Berliner Polizei: Mutmaßlicher CSD-Angreifer bei Einsatz erschossen

Der mutmaßliche Angreifer auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Der Tatverdächtige sei am Sonntag gegen 18.00 Uhr in einer Kleingartenanlage im Berliner Bezirk Spandau lokalisiert worden, teilte die Polizei der Bundeshauptstadt im Kurzbotschaftendienst X mit. "Nach bisherigen Erkenntnissen soll er mit einer Stichwaffe auf unsere Einsatzkräfte zugelaufen sein, daraufhin kam es zum polizeilichen Schusswaffengebrauch durch unser SEK Berlin."

Brände in Frankreich und Spanien wüten weiter - 300.000 Menschen evakuiert

In Frankreich und Spanien haben tausende Einsatzkräfte am Wochenende weiter gegen die verheerenden Brände gekämpft. Der Sprecher des französischen Feuerwehrverbandes FNSPF, Eric Brocardi, sprach im Interview mit der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag von einem "David-gegen-Goliath-Szenario". Bis zum Wochenende waren wegen der Feuer in Frankreich und Spanien mehr als 300.000 Menschen zur Flucht gezwungen. Die Chefin des spanischen Katastrophenschutzes, Virginia Barcones, sprach von einem Feuer-"Monster".

Blutiger Angriff auf CSD in Berlin: Behörden gehen von islamistischem Anschlag aus

Der Christopher Street Day in Berlin ist zum Ziel eines mutmaßlich islamistischen Angriffs geworden: Eine Frau wurde getötet, knapp 30 Menschen wurden verletzt, als ein Fahrer am Samstagabend mit einem Transporter in eine Menschenmenge raste. Nach Angaben von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) gehen die Ermittler von einem "islamistischen Terroranschlag" aus. Nach dem flüchtigen Verdächtigen Abdul B. werde unter anderem an Bahn- und Flughäfen sowie an Grenzen "mit sehr hohem Einsatz" gesucht, sagte der Minister am Sonntag in Berlin.

Textgröße ändern: