English Woman's Journal - Zustand von Zwölfjähriger nach Polizeischuss in Bochum weiter kritisch

Zustand von Zwölfjähriger nach Polizeischuss in Bochum weiter kritisch


Zustand von Zwölfjähriger nach Polizeischuss in Bochum weiter kritisch
Zustand von Zwölfjähriger nach Polizeischuss in Bochum weiter kritisch / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Nach dem Polizeischuss auf eine mit Messern bewaffnete Zwölfjährige in Bochum ist deren Zustand laut Polizeiangaben weiter lebensbedrohlich. Das Mädchen wurde am Montag in einem Bochumer Krankenhaus operiert, wie die Polizei in Essen am Dienstag mitteilte. Ihr Gesundheitszustand sei "stabil", aber "kritisch", hieß es. Sie werde weiterhin intensivmedizinisch betreut. Nach derzeitigem Ermittlungsstand habe einer der eingesetzten Beamten geschossen und die Zwölfjährige in den Bauch getroffen.

Textgröße ändern:

Das mit zwei Messern bewaffnete Mädchen war in der Nacht zum Montag bei einem Polizeieinsatz in einer Wohnung angeschossen worden. Zuvor war die erkrankte und gehörlose Zwölfjährige aus einer Wohngruppe verschwunden. Der Einsatz ereignete sich in der Nacht zum Montag nach dem Hinweis, dass sich die Vermisste in der Wohnung ihrer Mutter in einem Mehrfamilienhaus in Bochum aufhalte.

Laut Polizei öffnete die Mutter um 01.30 Uhr den vier eingesetzten Beamten die Wohnungstür und versperrte ihnen dann den Zutritt. Um zu dem Mädchen zu gelangen, das im Hintergrund zu sehen war, zogen die Einsatzkräfte die Mutter in den Hausflur und fixierten sie.

Beim Betreten der Wohnung sei das Mädchen aus der Küche getreten und habe die Beamten "mit zwei größeren Küchenmessern in der Hand" angegriffen, hieß es weiter. Als sie sich unmittelbar vor den Polizisten befand, kam es zum Einsatz von Taser und Schusswaffe.

O.Jonstone--EWJ

Empfohlen

Mutmaßlicher CSD-Angreifer in Berlin von Polizei erschossen - Bundesanwaltschaft ermittelt weiter

Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag beim Berliner Christopher Street Days (CSD) ist der Tatverdächtige bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Der Gesuchte sei am Sonntag gegen 18.00 Uhr in einer Gartenkolonie im West-Berliner Bezirk Spandau lokalisiert worden, teilte die Polizei der Bundeshauptstadt mit. "Nach derzeitigem Kenntnisstand soll der 21-Jährige die eingesetzten Spezialeinsatzkräfte mit einer Stichwaffe angegriffen haben, woraufhin diese von der Schusswaffe Gebrauch machten."

Mutmaßlicher CSD-Angreifer in Berlin von Polizei erschossen - Bundesanwaltschaft übernimmt

Nach dem Anschlag am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) ist der mutmaßliche Angreifer bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Der Tatverdächtige sei am Sonntag gegen 18.00 Uhr in einer Kleingartenanlage im Bezirk Spandau gestorben, teilte die Polizei in der Bundeshauptstadt mit. Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft bestätigte den tödlichen Einsatz und teilte mit, dass die Behörde die Ermittlungen übernommen habe.

Waldbrand an italienischer Adriaküste: Hunderte Menschen mit Schiffen evakuiert

Nach der Ausbreitung eines Waldbrands an der südlichen Adriaküste sind in Italien hunderte Menschen mit Schiffen in Sicherheit gebracht worden. Insgesamt seien am Sonntag mehr als 400 Touristen und Strandbesucher "über den Seeweg" evakuiert worden, erklärte die Küstenwache in Onlinediensten. Dies sei die "einzig machbare Evakuierungsroute" gewesen.

Berliner Polizei: Mutmaßlicher CSD-Angreifer bei Einsatz erschossen

Der mutmaßliche Angreifer auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Der Tatverdächtige sei am Sonntag gegen 18.00 Uhr in einer Kleingartenanlage im Berliner Bezirk Spandau lokalisiert worden, teilte die Polizei der Bundeshauptstadt im Kurzbotschaftendienst X mit. "Nach bisherigen Erkenntnissen soll er mit einer Stichwaffe auf unsere Einsatzkräfte zugelaufen sein, daraufhin kam es zum polizeilichen Schusswaffengebrauch durch unser SEK Berlin."

Textgröße ändern: