English Woman's Journal - Schlag gegen internationale Cyberkriminalität: Durchsuchung auch in Deutschland

Schlag gegen internationale Cyberkriminalität: Durchsuchung auch in Deutschland


Schlag gegen internationale Cyberkriminalität: Durchsuchung auch in Deutschland
Schlag gegen internationale Cyberkriminalität: Durchsuchung auch in Deutschland / Foto: Andrew CABALLERO-REYNOLDS - AFP/Archiv

Das Bundeskriminalamt in Wiesbaden und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main sind in einer international abgestimmten Aktion erneut gegen die weltweite Cyberkriminalität vorgegangen. Zwei der gefährlichsten Schadsoftwarevarianten weltweit seien unschädlich gemacht worden, wie die beiden deutschen Sicherheitsbehörden am Donnerstag mitteilten.

Textgröße ändern:

Die Maßnahmen richteten sich demnach gegen mehr als tausend von den Tätern genutzte Server, davon mehr als 180 in Deutschland. Die Strafverfolgungsbehörden beschlagnahmten in diesem Zusammenhang sensible Daten von mehr als 650.000 Opfern. Im Zuge der internationalen Ermittlungen gab es eine Festnahme in Griechenland. Elf Objekte in mehreren Ländern wurden durchsucht, eines davon in Deutschland.

Darüber hinaus ließen die Ermittler kriminell erlangte Kryptowerte im Wert von mehr als 200 Millionen Dollar von führenden Kryptowährungsbörsen sperren. Die Möglichkeiten der Cyberkriminellen, Gelder in den legalen Geldkreislauf einzubringen, würden dadurch erheblich eingeschränkt.

Der Schlag war Teil der sogenannten Operation Endgame zur Bekämpfung organisierter Cyberkriminalität, die von Deutschland initiiert worden war. Dabei geht es um die Identifizierung der Tatverdächtigen, Beschlagnahme der digitalen Tatmittel und Abschöpfung der Taterträge.

M.Stevenson--EWJ

Empfohlen

Bundesgerichtshof verhandelt über Archiv von verfolgter Familie der Zeugen Jehovas

Ein Familienarchiv von Zeugen Jehovas aus der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigt am Freitag (09.00 Uhr) den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Eine 2005 gestorbene Frau dokumentierte darin die Verfolgung ihrer Familie. Ihr Erbe ist die Wachtturm Bibel- und Traktat-Gesellschaft, ein Verein der Religionsgemeinschaft. Er klagt gegen die Bundesrepublik. (Az. V ZR 92/25)

Angriff auf Synagoge bei Detroit: FBI untersucht "gezielten Gewaltakt" gegen Juden

Nach einem Angriff auf eine Synagoge in einem Vorort von Detroit im US-Bundesstaat Michigan hat die US-Bundespolizei FBI Ermittlungen wegen eines "gezielten Gewaltaktes gegen die jüdische Gemeinde" eingeleitet. Das sagte die leitende Sonderermittlerin der FBI-Dienststelle in Detroit, Jennifer Runyan, am Donnerstag vor Journalisten. Der bewaffnete Angreifer war mit einem Lkw in eine Synagoge gerast und bei einem anschließenden Schusswechsel mit Sicherheitskräften zu Tode gekommen. Nach Polizeiangaben wurde eine Sicherheitskraft verletzt. US-Präsident Donald Trump nannte den Vorfall "schrecklich".

US-Armee: Betankungsflugzeug über dem Westen des Irak abgestürzt

Ein US-Betankungsflugzeug vom Typ KC-135 ist nach Angaben der US-Armee über dem Westen des Irak abgestürzt. Der Absturz sei nicht auf "feindlichen Beschuss oder Beschuss durch eigene Truppen" zurückzuführen, erklärte das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom am Donnerstag. Ein zweites, in den Vorfall verwickeltes Flugzeug sei sicher gelandet.

US-Polizei: Bewaffneter fährt in Michigan mit Lkw in Synagoge - Angreifer ist tot

In einem Vorort von Detroit im US-Bundesstaat Michigan ist ein bewaffneter Angreifer mit einem Lkw in eine Synagoge gerast und dabei zu Tode gekommen. Der Polizeichef des Verwaltungsbezirks Oakland, Michael Bouchard, sagte am Donnerstag, der Angreifer habe sich einen Schusswechsel mit Sicherheitskräften geliefert und sei nun tot. Eine Sicherheitskraft wurde demnach verletzt. US-Präsident Donald Trump nannte den Vorfall "schrecklich".

Textgröße ändern: