English Woman's Journal - Epstein-Affäre: Mutmaßliche Emails von Sexualstraftäter über Trump veröffentlicht

Epstein-Affäre: Mutmaßliche Emails von Sexualstraftäter über Trump veröffentlicht


Epstein-Affäre: Mutmaßliche Emails von Sexualstraftäter über Trump veröffentlicht
Epstein-Affäre: Mutmaßliche Emails von Sexualstraftäter über Trump veröffentlicht / Foto: Handout - US District Court for the Southern District of New York/AFP/Archiv

In der Affäre um den US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein erhöht die Demokratische Partei den Druck auf Präsident Donald Trump. Abgeordnete im einflussreichen Kongressausschuss Oversight Committee veröffentlichten am Mittwoch mutmaßliche Emails von Epstein, in denen dieser anzugeben scheint, Trump sei über den Missbrauch minderjähriger Frauen im Bilde gewesen.

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Trump "wusste von den Mädchen", zitieren die Demokraten im Repräsentantenhaus Epstein in einer der Mails aus dem Jahr 2019. Zudem habe der Immobilienmogul "Stunden in meinem Haus verbracht", habe der Sexualstraftäter demnach geschrieben. Den Demokraten zufolge war während eines solchen Aufenthalts eines von Epsteins Missbrauchsopfern anwesend, der Name wurde jedoch nicht veröffentlicht.

Die Epstein-Emails waren den demokratischen Abgeordneten zufolge an dessen Komplizin Ghislaine Maxwell gerichtet, die wegen Sexhandels mit Minderjährigen und weiterer Vergehen eine 20-jährige Haftstrafe absitzt. Weitere Emails habe Epstein an den Enthüllungsjournalisten Michael Wolff gerichtet, der über Trumps Verwicklung in den Fall berichtet hat, hieß es.

Der verurteilte Sexualstraftäter Epstein war 2019 erhängt in seiner Gefängniszelle in New York aufgefunden worden. Ihm wurde vorgeworfen, zahlreiche Mädchen und junge Frauen missbraucht und Prominenten zugeführt zu haben.

Der heutige Präsident war in dem Fall im eigenen Lager unter Druck geraten, weil seine Regierung nicht wie versprochen Licht in den Skandal gebracht hat. Ein Fehlverhalten in der Affäre konnte Trump allerdings nie nachgewiesen werden.

Der Druck auf Trump könnte in Kürze weiter steigen: Am Mittwoch wird in Washington die neugewählte, demokratische Abgeordnete des Repräsentantenhauses, Adelita Grijalva, vereidigt. Mit ihrer Stimme könnten Republikaner und Demokraten eine parteiübergreifende Petition beschließen, alle Epstein-Akten zu veröffentlichen. Dafür sind im Repräsentantenhaus 218 Stimmen nötig, bisher fehlte eine Stimme zur Verabschiedung.

L.McKay--EWJ

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