English Woman's Journal - Industrielle Viehzucht gefährdet Klimaziele, wie bedeutsame internationale Studie zeigt

Industrielle Viehzucht gefährdet Klimaziele, wie bedeutsame internationale Studie zeigt


Industrielle Viehzucht gefährdet Klimaziele, wie bedeutsame internationale Studie zeigt
Industrielle Viehzucht gefährdet Klimaziele, wie bedeutsame internationale Studie zeigt

LONDON, UK / ACCESS Newswire / 11. November 2025 / Eine neue Studie in Animals zeigte auf, dass die industrielle Viehzucht eine der mächtigsten - und dennoch beharrlich vernachlässigten - Kräfte ist, die die Klima- und Biodiversitätskrise vorantreiben. Die Analyse „The Missing Target: Why Industrialized Animal Farming Must Be at the Core of the Climate Agenda" fasst die Ergebnisse von 47 internationalen Studien zusammen und kommt zum Ergebnis, dass die Reduzierung der Tierproduktion und die Umstellung auf pflanzliche Ernährungssysteme unerlässlich sind, um die globalen Klimaziele zu erreichen.

Textgröße ändern:

Entsprechendes Bild

Wichtige Erkenntnisse

  • Weltweiten Studien zufolge trägt die Viehzucht jährlich schätzungsweise 12 bis 20 % zu den gesamten Treibhausgasemissionen bei, wobei die umfassendsten Studien die höchsten Werte ergaben.

  • Die modernsten Berechnungsmethoden, die auch die Auswirkungen von Entwaldung, Grundschleppnetzfischerei und Kühleffekten bestimmter Luftschadstoffe berücksichtigen, zeigen, dass 52 % der heutigen globalen Erwärmung auf die Viehzucht zurückzuführen sind.

  • Die Viehzucht nimmt über 80 % des Agrarlandes ein, liefert jedoch nur 18 % der Kalorien und 37 % der Proteine, die weltweit konsumiert werden, was es schwierig macht, den Bedarf einer schnell wachsenden zukünftigen Bevölkerung zu decken.

  • Neben anderen durch Lebensmittel verursachten Umweltauswirkungen ist dieser Sektor auch für 50 % der Eutrophierung und 32 % der Bodenversauerung verantwortlich.

  • In sich schnell entwickelnden Regionen, einschließlich der Schwellenländer, wird voraussichtlich der stärkste Anstieg der Emissionen aus der Viehzucht zu verzeichnen sein, sofern sich die Produktionstrends nicht ändern.

  • Studien zur biologischen Vielfalt zeigen, dass eine fleischreiche Ernährung zu einem drei- bis viermal höheren Verlust an biologischer Vielfalt führen kann als eine überwiegend pflanzliche Ernährung.

Warum eine Umstellung auf pflanzliche Ernährung wichtig ist

Die Analyse liefert überzeugende ökologische Argumente für eine Ernährungsumstellung. Eine Umstellung auf eine pflanzliche Ernährung würde die Treibhausgasemissionen erheblich senken, den Druck auf Wälder und Süßwassersysteme verringern und die Nährstoffverschmutzung durch Futterpflanzen und Gülle eindämmen. Eine solche Umstellung würde nicht nur die Auswirkungen auf das Klima mildern, sondern auch zur Wiederherstellung von Ökosystemen und zum Schutz der Tierwelt beitragen.

Bedeutung für politische Entscheidungsträger

Die Autoren fordern, dass globale Klimarahmen, wie etwa Klimagipfel und nationale Pläne im Rahmen des Pariser Abkommens, klare Ziele zur Reduzierung der Produktion und des Konsums tierischer Produkte enthalten müssen. Ohne Maßnahmen in diesem Bereich sind die Chancen, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 °C (geschweige denn 1,5 °C) zu begrenzen, erheblich beeinträchtigt.

Um wirksam und fair zu sein, müssen Lösungen laut der Analyse auch regionale Gegebenheiten berücksichtigen. In Entwicklungsländern sollten Ernährungsumstellungen mit der Ernährungssicherheit, kulturellen Präferenzen und gerechten Lebensgrundlagen für Landwirte in Einklang stehen.

Ein Wendepunkt für Ernährung und Klima

„Es ist längst überfällig, dass der Tierhaltung bei wichtigen klimapolitischen und umweltpolitischen Veranstaltungen wie der COP30 mehr Aufmerksamkeit zuteilwird", sagte die führende Autorin Jenny Mace. „Ohne eine erhebliche Verringerung der Viehzucht wäre es unglaublich schwierig, Klima- und andere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen."

Co-Autor Andrew Knight, Professor für Veterinärmedizin, sagte: „Die industrielle Viehzucht stellt einen kritischen blinden Fleck in der globalen Klimapolitik dar. Wenn jedoch die Reform des Ernährungssystems - insbesondere die Reduzierung tierischer Produkte - in den Mittelpunkt von Klimaschutzmaßnahmen gestellt wird, könnte dies enorme Vorteile für die Menschen und den Planeten mit sich bringen."

Co-Autorin Fernanda Vieira von Sinergia Animal sagte: „Die industrielle Landwirtschaft ist ein wesentlicher Faktor beim Verlust der biologischen Vielfalt, der Entwaldung, dem Klimawandel und dem Auftreten von Zoonosen. Wenn es uns nicht gelingt, diese miteinander verbundenen Probleme anzugehen, wird die Aussicht auf bedeutsame Fortschritte bei der Erreichung unserer Klima-, Gesundheits- und Nachhaltigkeitsziele unerreichbar bleiben."

WEITERE INFORMATIONEN:

Jenny Mace

Centre for Ethics, Philosophy and Public Affairs, University of St Andrews, UK

[email protected]

Prof. Andrew Knight

School of Environment and Science, Griffith University, Australia

[email protected]

Quelle: Sustainable Pet Food Foundation

Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung für den Inhalt, die Richtigkeit, die Angemessenheit oder die Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Bitte beachten Sie die englische Originalmeldung auf www.sedarplus.ca, www.sec.gov, www.asx.com.au/ oder auf der Firmenwebsite!

R.Sutherland--EWJ

Empfohlen

Mutmaßlicher CSD-Angreifer in Berlin von Polizei erschossen - Bundesanwaltschaft ermittelt weiter

Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag beim Berliner Christopher Street Days (CSD) ist der Tatverdächtige bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Der Gesuchte sei am Sonntag gegen 18.00 Uhr in einer Gartenkolonie im West-Berliner Bezirk Spandau lokalisiert worden, teilte die Polizei der Bundeshauptstadt mit. "Nach derzeitigem Kenntnisstand soll der 21-Jährige die eingesetzten Spezialeinsatzkräfte mit einer Stichwaffe angegriffen haben, woraufhin diese von der Schusswaffe Gebrauch machten."

Mutmaßlicher CSD-Angreifer in Berlin von Polizei erschossen - Bundesanwaltschaft übernimmt

Nach dem Anschlag am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) ist der mutmaßliche Angreifer bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Der Tatverdächtige sei am Sonntag gegen 18.00 Uhr in einer Kleingartenanlage im Bezirk Spandau gestorben, teilte die Polizei in der Bundeshauptstadt mit. Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft bestätigte den tödlichen Einsatz und teilte mit, dass die Behörde die Ermittlungen übernommen habe.

Waldbrand an italienischer Adriaküste: Hunderte Menschen mit Schiffen evakuiert

Nach der Ausbreitung eines Waldbrands an der südlichen Adriaküste sind in Italien hunderte Menschen mit Schiffen in Sicherheit gebracht worden. Insgesamt seien am Sonntag mehr als 400 Touristen und Strandbesucher "über den Seeweg" evakuiert worden, erklärte die Küstenwache in Onlinediensten. Dies sei die "einzig machbare Evakuierungsroute" gewesen.

Berliner Polizei: Mutmaßlicher CSD-Angreifer bei Einsatz erschossen

Der mutmaßliche Angreifer auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Der Tatverdächtige sei am Sonntag gegen 18.00 Uhr in einer Kleingartenanlage im Berliner Bezirk Spandau lokalisiert worden, teilte die Polizei der Bundeshauptstadt im Kurzbotschaftendienst X mit. "Nach bisherigen Erkenntnissen soll er mit einer Stichwaffe auf unsere Einsatzkräfte zugelaufen sein, daraufhin kam es zum polizeilichen Schusswaffengebrauch durch unser SEK Berlin."

Textgröße ändern: