English Woman's Journal - Indiens Premier nennt Explosion mit acht Toten in Neu Delhi "Verschwörung"

Indiens Premier nennt Explosion mit acht Toten in Neu Delhi "Verschwörung"


Indiens Premier nennt Explosion mit acht Toten in Neu Delhi "Verschwörung"
Indiens Premier nennt Explosion mit acht Toten in Neu Delhi "Verschwörung" / Foto: Arun SANKAR - AFP

Einen Tag nach einer Auto-Explosion mit mindestens acht Toten in Indiens Hauptstadt Neu Delhi hat Premierminister Narendra Modi den Vorfall als "Verschwörung" bezeichnet und dessen Aufklärung angekündigt. "Ich sichere allen zu, dass die Behörden der gesamten Verschwörung auf den Grund gehen werden", sagte Modi am Dienstag bei einem Besuch im Nachbarland Bhutan. Die Verantwortlichen würden vor Gericht gestellt. Die Ursache der Explosion blieb zunächst weiter unklar.

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Das Auto explodierte am Montag in der Nähe der historischen Festungsanlage des Roten Forts in Neu Delhi. Nach Angaben der Feuerwehr wurden dabei acht Menschen getötet und mindestens 19 weitere verletzt. Die Nachrichtenagentur Press Trust of India berichtete am Dienstag, die Zahl der Toten sei auf zwölf gestiegen; eine offizielle Bestätigung lag dafür zunächst nicht vor.

Augenzeugen berichteten, wie das Auto explodierte und Menschen von Flammen erfasst wurden. "Ich sah wie das Auto explodierte, während es fuhr", sagte der 27-jährige Dharmindra Dhaga. "Menschen standen in Flammen und wir versuchten, sie zu retten."

Die Explosion ereignete sich wenige Stunden nachdem die Polizei mitgeteilt hatte, Mitglieder einer kriminellen Bande festgenommen und Sprengstoff und Sturmgewehre beschlagnahmt zu haben. Die Männer haben laut Polizei Verbindungen zur pakistanischen Islamistengruppe Jaish-e-Mohammed (JeM) und zu Al-Kaida-Ableger in der Region Kaschmir.

Verteidigungsminister Rajnath Singh erklärte, die Ermittlungsbehörden würden den Vorfall "schnell und gründlich" untersuchen. Diejenigen, die für die "Tragödie" verantwortlich seien, würden vor Gericht gestellt, kündigte der Minister an.

Der indische Heimatminister Amit Shah hatte gesagt, es werde in alle Richtungen ermittelt werde. Es sei "sehr schwierig", die Ursache der Explosion zu bestimmen, solange die forensischen Proben nicht analysiert worden seien.

Sollte sich herausstellen, dass es sich bei der Explosion um einen Anschlag handelt, wäre dies der erste bedeutende Sicherheitsvorfall in Indien seit dem 22. April. Damals waren bei einem Anschlag im indischen Teil der Region Kaschmir 26 Touristen getötet worden. Indien beschuldigte Pakistan, den Angriff unterstützt zu haben, was die Regierung in Islamabad bestreitet.

Infolge des Anschlags war der seit Jahrzehnten schwelende Konflikt zwischen Indien und Pakistan um die Himalaya-Region Kaschmir wieder aufgeflammt. Indien bombardierte mehrere Ziele in Pakistan, Islamabad antwortete mit Gegenangriffen, 70 Menschen wurden getötet. Seit dem 10. Mai gilt eine Waffenruhe.

E.Brwon--EWJ

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