English Woman's Journal - Tod von Zwölfjähriger in Klinik: Haftstrafe für Arzt in Detmold

Tod von Zwölfjähriger in Klinik: Haftstrafe für Arzt in Detmold


Tod von Zwölfjähriger in Klinik: Haftstrafe für Arzt in Detmold
Tod von Zwölfjähriger in Klinik: Haftstrafe für Arzt in Detmold / Foto: Ronny Hartmann - AFP/Archiv

Nach dem Tod einer Zwölfjährigen in einer Klinik ist ein Arzt vom Amtsgericht Detmold wegen Behandlungsfehlern zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Der Angeklagte wurde wegen fahrlässiger Tötung zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, wie ein Gerichtssprecher am Montag sagte. Aufgrund der langen Verfahrensdauer gelten vier Monate der Strafe bereits als verbüßt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Textgröße ändern:

Die Staatsanwaltschaft hatte dem Arzt fehlerhafte Behandlung vorgeworfen, wodurch er den Tod des Mädchens verursacht habe. Das Urteil entsprach dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte hingegen auf Freispruch plädiert.

Die Zwölfjährige war laut Anklage im Dezember 2019 mit Verdacht auf fieberhafte Gastroenteritis mit einem Rettungswagen in eine Klinik in Detmold eingeliefert worden. Der Angeklagte soll es als zuständiger Arzt unterlassen haben, die erforderlichen Behandlungsmaßnahmen einzuleiten. Die Zwölfjährige starb dann am Folgetag.

Eine ebenfalls angeklagte Kinderkrankenschwester wurde freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft hatte anfangs auch ihr Verfehlungen vorgeworfen.

B.Mclean--EWJ

Empfohlen

Nachtclub-Schlägerei: Londoner Gericht verkündet Strafmaß gegen US-Sänger Chris Brown

Nach seiner Beteiligung an einer Schlägerei in einem Londoner Nachtclub soll ein Gericht in der britischen Hauptstadt am Montag das Strafmaß gegen den US-Sänger und Rihanna-Ex-Freund Chris Brown verkünden. Der 37-Jährige hatte sich im Juli schuldig bekannt, im Februar 2023 an einer Schlägerei im exklusiven Nachtklub "Tape" beteiligt gewesen zu sein. Dabei soll er den Musikproduzenten Abraham "Abe" Diaw in London angegriffen und mit einer Glasflasche geschlagen haben.

Rassistischer Angriff in Pariser Vorstadt: Psychisch kranker Täter stand unter Drogen

Der Angreifer, der in zwei Pariser Vorstädten aus mutmaßlich rassistischen Motiven einen Menschen getötet und fünf weitere verletzt hat, leidet offenbar an Schizophrenie und stand während der Tat unter Drogeneinfluss. Nachdem der Polizeigewahrsam des 39-jährigen Kevin T. am Samstag aufgehoben worden war, wurde er am Sonntag in die Psychiatrie eingewiesen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. In einem Trauermarsch gedachten hunderte Angehörige und Unterstützer des 26-jährigen afrikanischstämmigen Todesopfers.

Migrationskommissar Brunner will Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner will die europäische Grenzschutzagentur Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen. "Wir werden am Dienstag einen Gesetzesvorschlag präsentieren, um Frontex breiter und stärker aufzustellen", erklärte Brunner am Sonntag. "Wer kein Recht hat, in der EU zu bleiben, muss sie auch tatsächlich verlassen", fügte er hinzu. Die "europäische Migrationswende" werde "konsequent" fortgesetzt.

Erste Herbststürme sorgen für Schäden: Tausende Haushalte in Freiburg ohne Strom

Die ersten Herbststürme sind am Wochenende über Deutschland gezogen und haben für Schäden gesorgt. In Freiburg und Umgebung fiel am Sonntag aufgrund von Unwetterschäden in rund zehntausend Haushalten stundenlang der Strom aus, wie der Versorger Badenova mitteilte. Insbesondere im Westen des Landes meldeten die Feuerwehren Einsätze unter anderem wegen umgestürzter Bäume. Laut Wetterdienst drohten bis Sonntagabend lokale Sturmböen, an der Nordsee und in Höhenlagen Orkan.

Textgröße ändern: