English Woman's Journal - Bewährungsstrafe wegen Schweinekopfs vor Moschee in Mönchengladbach

Bewährungsstrafe wegen Schweinekopfs vor Moschee in Mönchengladbach


Bewährungsstrafe wegen Schweinekopfs vor Moschee in Mönchengladbach
Bewährungsstrafe wegen Schweinekopfs vor Moschee in Mönchengladbach / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Im Zusammenhang mit einem vor einer Moschee in Mönchengladbach abgelegten Schweinekopf ist ein 43-Jähriger vor dem Landgericht der Stadt zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Die Kammer verurteilte Dominik R. wegen Anstiftung zu Beleidigung zu vier Monaten Haft auf Bewährung, wie ein Sprecher am Dienstag mitteilte. Eine vorangegangene Entscheidung des Amtsgerichts wurde damit bestätigt.

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Als Vorsitzender des Vereins "Mönchengladbach steht auf" habe R. im Mai 2019 im Vorfeld einer geplanten Kundgebung unter dem Motto "Wir wollen keine Salafistenschweine" zwei Zeugen beauftragt, einen Schweinekopf und Schweineblut vor einer noch im Bau befindlichen Moschee in Mönchengladbach abzulegen. Damit habe er eine Gegenveranstaltung provozieren und noch mehr Aufmerksamkeit erreichen wollen.

Der von ihm beauftragte Zeuge habe daraufhin einen Schweinekopf und einen Blutbeutel vor den Rohbau der Moschee gelegt. Für die Anstiftung hatte das Amtsgericht R. zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. In einer zweiten Anklage wurde ihm zur Last gelegt, einen "Spaziergang" gegen Corona-Maßnahmen organisiert und beworben zu haben.

Die Veranstaltung habe er nicht angemeldet. Dafür legte ihm das Amtsgericht eine Geldstrafe von 2550 Euro auf. R. legte gegen beide Urteile Berufung ein, beide wurden nun verworfen. Die Entscheidungen sind noch nicht rechtskräftig.

B.Mclean--EWJ

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