English Woman's Journal - Bauunternehmer in Bayern wegen Schwarzlohnzahlungen zu Haftstrafe verurteilt

Bauunternehmer in Bayern wegen Schwarzlohnzahlungen zu Haftstrafe verurteilt


Bauunternehmer in Bayern wegen Schwarzlohnzahlungen zu Haftstrafe verurteilt
Bauunternehmer in Bayern wegen Schwarzlohnzahlungen zu Haftstrafe verurteilt / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Wegen der Beschäftigung von Schwarzarbeitern ist ein Bauunternehmer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Landshut sprach den 46-Jährigen am Mittwoch des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Damit folgte das Gericht dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte eine Bewährungsstrafe von neun Monaten gefordert.

Textgröße ändern:

Laut Staatsanwaltschaft betrieb der Angeklagte ein Unternehmen im bayerischen Deggendorf. Von 2017 bis 2021 beschäftigte er dort laut Anklage Arbeitnehmer aus der Türkei und Rumänien, ohne diese zur Sozialversicherung anzumelden.

Eine angebliche Hauptniederlassung in der Türkei hatte der 46-Jährige laut Anklage nur gegründet, um die Bauarbeiter als entsendete Arbeitnehmer angeben zu können. Tatsächlich waren sie aber nur in Deutschland beschäftigt.

Die Staatsanwaltschaft ging ursprünglich von 87 Fällen und einem Schaden von rund 2,3 Millionen Euro aus. Das Gericht sah lediglich 30 Fälle als erwiesen an.

P.Munro--EWJ

Empfohlen

Falsche Polizisten mit DDR-Ausweisen: Betrugsversuch in Leipzig scheitert

In Leipzig haben falsche Polizisten mit DDR-Ausweisen versucht, einen 86-Jährigen um sein Erspartes zu bringen. Zwei Männer klingelten am Dienstag an der Wohnungstür des Seniors und gaben sich als Polizisten aus, wie die Polizeidirektion in der sächsischen Stadt am Freitag mitteilte. Zur Legitimierung zeigten sie ihm grüne Polizeiausweise in der Größe eines Sparbuchs, bei denen es sich offenbar um alte Dienstausweise aus DDR-Zeiten handelte.

Anklage gegen Mann in Sachsen: Jugendliche unter Drogen gesetzt und missbraucht

Ein Mann soll in Sachsen drei 13 bis 17 Jahre alte Jungen in dutzenden Fällen unter Drogen gesetzt und sexuell missbraucht haben. Die Taten soll der Beschuldigte teilweise gefilmt haben, um die Aufnahmen später an Dritte weiterzugeben, wie die Staatsanwaltschaft Dresden am Freitag mitteilte. Gegen den 37-Jährigen wurde Anklage unter anderem wegen des Verdachts der sexuellen Nötigung in 70 Fällen erhoben.

Auf Autohausgelände eingeschlossen: Polizei holt Senior mit Leitern heraus

Die hessische Polizei hat einen auf einem Autohausgelände eingeschlossenen Senior mit Leitern befreit. Der 92-Jährige wollte am Donnerstag in Maintal einen Blick auf die ausgestellten Fahrzeuge werfen und verlor dabei offenbar die Zeit aus den Augen, wie die Polizei in Offenbach am Freitag berichtete. Als er das Gelände wieder verlassen wollte, war das Schiebetor zu und der Rentner saß hinter einem rund zwei Meter hohen Zaun fest.

Betrunkener Mann filmt sich beim Autofahren und ruft Polizei auf den Plan

Ein betrunkener Mann hat sich in Nordrhein-Westfalen beim Autofahren gefilmt und damit die Polizei auf seine Spur gebracht. Der 34-Jährige aus Bünden veröffentlichte die Aufnahme von seiner Trunkenheitsfahrt am Donnerstag live über ein soziales Netzwerk, wie die Polizei in Herford am Freitag berichtete. Er sei "erkennbar betrunken" gewesen.

Textgröße ändern: