English Woman's Journal - Auto von AfD-Politiker Baumann ausgebrannt - Bekennerschreiben der Antifa

Auto von AfD-Politiker Baumann ausgebrannt - Bekennerschreiben der Antifa


Auto von AfD-Politiker Baumann ausgebrannt - Bekennerschreiben der Antifa
Auto von AfD-Politiker Baumann ausgebrannt - Bekennerschreiben der Antifa / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Im Hamburger Stadtteil Othmarschen sind am Montag mehrere Autos in Brand gesetzt worden - eines davon gehörte nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP dem AfD-Parlamentsgeschäftsführer Bernd Baumann. Die Polizei sprach in einer Mitteilung von "mutmaßlich politisch motivierter Sachbeschädigung", die AfD sprach von einem "Brandanschlag". Im Internet kursierte ein Bekennerschreiben der linksextremistischen Antifa.

Textgröße ändern:

Anwohnerinnen und Anwohner hörten laute Knallgeräusche und sahen Flammen aus einem Auto schlagen, wie die Polizei mitteilte. Die alarmierten Einsatzkräfte hätten dann vier brennende Autos in einer Parkbucht entdeckt. Außerdem seien ein weiteres Auto und ein Sichtschutzzaun durch die Flammen beschädigt worden.

Der Staatsschutz des Landeskriminalamts übernahm die Ermittlungen. Die Polizei bat um Zeugenhinweise. Trotz Fahndung seien noch keine Tatverdächtigen identifiziert, hieß es.

Auf der linksgerichteten Internetplattform Indymedia tauchte am Montagnachmittag ein Bekennerschreiben auf, in dem sich eine Antifa-Gruppierung zu einem Brandanschlag auf Baumanns Auto bekannte. In dem Schreiben, dass AFP vorlag, nehmen die anonymen Autoren Bezug auf zwei bevorstehende Prozesse gegen Antifa-Aktivisten in Dresden und Düsseldorf und beklagen in diesem Zusammenhang einen "starken Verurteilungswillen der Repression".

Eingeleitet wird das Schreiben mit den Worten "Feurige Grüße an die Angeklagten, Eingeknasteten und untergetauchten Antifas". Weiter heißt es darin: "In Zeiten, in denen die alltägliche, mörderische, rassistische Praxis von Nazis, Normalos und Bullen immer weiter zunimmt (…) - in diesen Zeiten ist es dringend notwendig, sich militant antifaschistisch zu organisieren."

Die AfD-Vorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla verurteilten die Tat scharf. "Eine solche Gewalttat, bei der auch das Eigentum völlig unbeteiligter Bürger zerstört wurde, hat nichts mit einer - auch hart in der Sache geführten - politischen Auseinandersetzung zu tun", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung.

"Ein Angriff auf einen führenden Repräsentanten der größten Oppositionsfraktion ist ein direkter Angriff auf die Demokratie in Deutschland", erklärten Weidel und Chrupalla. Sie äußerten die Hoffnung, "dass die AfD-Fraktion auf die Solidarität und die Unterstützung der anderen Fraktionen im Deutschen Bundestag im Kampf gegen diese Feinde der Demokratie zählen" könne.

N.M.Shaw--EWJ

Empfohlen

Mutmaßlicher CSD-Angreifer in Berlin von Polizei erschossen - Bundesanwaltschaft ermittelt weiter

Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag beim Berliner Christopher Street Days (CSD) ist der Tatverdächtige bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Der Gesuchte sei am Sonntag gegen 18.00 Uhr in einer Gartenkolonie im West-Berliner Bezirk Spandau lokalisiert worden, teilte die Polizei der Bundeshauptstadt mit. "Nach derzeitigem Kenntnisstand soll der 21-Jährige die eingesetzten Spezialeinsatzkräfte mit einer Stichwaffe angegriffen haben, woraufhin diese von der Schusswaffe Gebrauch machten."

Mutmaßlicher CSD-Angreifer in Berlin von Polizei erschossen - Bundesanwaltschaft übernimmt

Nach dem Anschlag am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) ist der mutmaßliche Angreifer bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Der Tatverdächtige sei am Sonntag gegen 18.00 Uhr in einer Kleingartenanlage im Bezirk Spandau gestorben, teilte die Polizei in der Bundeshauptstadt mit. Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft bestätigte den tödlichen Einsatz und teilte mit, dass die Behörde die Ermittlungen übernommen habe.

Waldbrand an italienischer Adriaküste: Hunderte Menschen mit Schiffen evakuiert

Nach der Ausbreitung eines Waldbrands an der südlichen Adriaküste sind in Italien hunderte Menschen mit Schiffen in Sicherheit gebracht worden. Insgesamt seien am Sonntag mehr als 400 Touristen und Strandbesucher "über den Seeweg" evakuiert worden, erklärte die Küstenwache in Onlinediensten. Dies sei die "einzig machbare Evakuierungsroute" gewesen.

Berliner Polizei: Mutmaßlicher CSD-Angreifer bei Einsatz erschossen

Der mutmaßliche Angreifer auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Der Tatverdächtige sei am Sonntag gegen 18.00 Uhr in einer Kleingartenanlage im Berliner Bezirk Spandau lokalisiert worden, teilte die Polizei der Bundeshauptstadt im Kurzbotschaftendienst X mit. "Nach bisherigen Erkenntnissen soll er mit einer Stichwaffe auf unsere Einsatzkräfte zugelaufen sein, daraufhin kam es zum polizeilichen Schusswaffengebrauch durch unser SEK Berlin."

Textgröße ändern: