English Woman's Journal - Britische Polizei: Kein "terroristisches" Motiv bei Messerangriff in Zug 

Britische Polizei: Kein "terroristisches" Motiv bei Messerangriff in Zug 


Britische Polizei: Kein "terroristisches" Motiv bei Messerangriff in Zug 
Britische Polizei: Kein "terroristisches" Motiv bei Messerangriff in Zug  / Foto: JUSTIN TALLIS - AFP

Nach dem Messerangriff in einem Zug in England mit zehn Verletzten geht die britische Polizei nicht von einem "terroristischen" Motiv der Tat aus. "Zu diesem Zeitpunkt deutet nichts darauf hin, dass dies ein terroristischer Vorfall ist", sagte der Chef der Bahnpolizei, John Loveless, am Sonntag. Die Polizei hatte zuvor zwei Briten im Zusammenhang mit dem Angriff festgenommen.

Textgröße ändern:

Bei den beiden "wegen des Verdachts des Mordversuchs" Festgenommenen handele es sich um britische Staatsbürger im Alter von 32 und 35 Jahren, sagte Loveless.

Der Angriff hatte sich am Samstag auf der Zugstrecke zwischen Doncaster in Nordengland und dem Londoner Bahnhof King’s Cross ereignet. Ein Passagier berichtete, er habe einen Mann mit einem großen Messer und "überall Blut" gesehen. Am Sonntagmorgen schwebten nach Angaben der Polizei neun der zehn Verletzten in Lebensgefahr.

König Charles III. und seine Frau Camilla zeigten sich "schockiert" über den Vorfall. Der Monarch sprach den Opfern und ihren Angehörigen sein Mitgefühl aus und dankte den Rettungskräften für ihren Einsatz.

St.Ch.Russell--EWJ

Empfohlen

Waldbrandsituation in französischer Gironde in der Nacht "insgesamt stabil"

Der heftige Waldbrand, der in der Gironde im Südwesten Frankreichs 42.000 Hektar Land verwüstet und zur Evakuierung von 220.000 Menschen geführt hat, ist in der Nacht zum Montag nach Angaben der Präfektur "insgesamt stabil" geblieben. Es habe im Laufe der Nacht "keine nennenswerten Entwicklungen gegeben", hieß es am Montagmorgen in einer Pressemitteilung. Die Einsatz- und Rettungskräfte seien "weiterhin in vollem Umfang im Einsatz und setzen ihre Aufgaben vor Ort fort".

Mutmaßlicher CSD-Angreifer in Berlin von Polizei erschossen - Bundesanwaltschaft ermittelt weiter

Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag beim Berliner Christopher Street Days (CSD) ist der Tatverdächtige bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Der Gesuchte sei am Sonntag gegen 18.00 Uhr in einer Gartenkolonie im West-Berliner Bezirk Spandau lokalisiert worden, teilte die Polizei der Bundeshauptstadt mit. "Nach derzeitigem Kenntnisstand soll der 21-Jährige die eingesetzten Spezialeinsatzkräfte mit einer Stichwaffe angegriffen haben, woraufhin diese von der Schusswaffe Gebrauch machten."

Mutmaßlicher CSD-Angreifer in Berlin von Polizei erschossen - Bundesanwaltschaft übernimmt

Nach dem Anschlag am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) ist der mutmaßliche Angreifer bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Der Tatverdächtige sei am Sonntag gegen 18.00 Uhr in einer Kleingartenanlage im Bezirk Spandau gestorben, teilte die Polizei in der Bundeshauptstadt mit. Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft bestätigte den tödlichen Einsatz und teilte mit, dass die Behörde die Ermittlungen übernommen habe.

Waldbrand an italienischer Adriaküste: Hunderte Menschen mit Schiffen evakuiert

Nach der Ausbreitung eines Waldbrands an der südlichen Adriaküste sind in Italien hunderte Menschen mit Schiffen in Sicherheit gebracht worden. Insgesamt seien am Sonntag mehr als 400 Touristen und Strandbesucher "über den Seeweg" evakuiert worden, erklärte die Küstenwache in Onlinediensten. Dies sei die "einzig machbare Evakuierungsroute" gewesen.

Textgröße ändern: