English Woman's Journal - Schüsse in Öffentlichkeit: Berliner Polizei geht stärker gegen Waffenkriminalität vor

Schüsse in Öffentlichkeit: Berliner Polizei geht stärker gegen Waffenkriminalität vor


Schüsse in Öffentlichkeit: Berliner Polizei geht stärker gegen Waffenkriminalität vor
Schüsse in Öffentlichkeit: Berliner Polizei geht stärker gegen Waffenkriminalität vor / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Die Berliner Polizei geht mit speziell geschulten Einsatzkräften gegen Kriminalität mit Waffen und illegalen Waffenbesitz vor. In den vergangenen Monaten sei es in der Bundeshauptstadt zu einer "Reihe von Schussabgaben im öffentlichen Raum" gekommen, erklärte Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel am Freitag. Die "dahinterstehenden Strukturen und Akteure" seien der Polizei bekannt.

Textgröße ändern:

Sie stünden unter engmaschiger Beobachtung und seien das Ziel intensiver Ermittlungen. "Wir setzen alles daran, bewaffnete Auseinandersetzungen auf unseren Straßen zu unterbinden, Netzwerke zu zerschlagen und Täterinnen und Täter festzunehmen", führte die Polizeipräsidentin aus.

Einsatz- und Ermittlungsausnahmen würden ausgeweitet. Was das genau bedeutet, wollte Slowik Meisel aus polizeitaktischen Gründen nicht sagen - es seien bis zu 100 speziell geschulte Kräfte im Einsatz, um "gezielte Ermittlungen zu führen, strafrechtlich relevante Geschäfte zu stören und zu verfolgen sowie bewaffnete Auseinandersetzungen frühzeitig zu erkennen, zu verhindern beziehungsweise entschieden zu beenden".

B.Mclean--EWJ

Empfohlen

Streit um angebrannte Pizza eskaliert: Polizeieinsatz an Imbiss in Malchin

In Mecklenburg-Vorpommern ist ein Streit um eine angebrannte Pizza zwischen Imbissmitarbeitern zu einem handfesten Konflikt mit anschließendem Polizeieinsatz eskaliert. Nach Angaben der Polizei schlug einer der beiden Männer im Alter von 24 und 28 Jahren dabei mit einem Standaschenbecher auf seinen Kontrahenten ein, der wiederum seine Fäuste einsetzte. Der Zwischenfall ereignete sich am Samstagabend in Malchin.

Nach zehn Monaten im Amt: Leo XIV. bezieht Papst-Gemächer im Vatikan

Zehn Monate nach seiner Wahl zum Oberhaupt der katholischen Kirche hat Leo XIV. am Samstag die Papst-Gemächer im Vatikan bezogen. Der 70-Jährige ziehe zusammen mit seinen engsten Mitarbeitern in die Räumlichkeiten im Apostolischen Palast, erklärte der Vatikan. Diese umfassen demnach unter anderem Schlafzimmer, eine Kapelle, eine Bibliothek, ein Büro, ein Esszimmer und einen Raum, von dem aus der Pontifex jeden Sonntag das Angelus-Gebet durch ein Fenster mit Blick auf den Petersplatz spricht.

Verwechslung mit Schussswaffe: Akkuschrauber löst Polizeieinsatz in Hildesheim aus

Reparaturarbeiten mit einem Akkuschrauber in einem Parkhaus haben in Hildesheim einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Passant hielt das Werkzeug für eine Schusswaffe und wählte am Samstag den Notruf, wie die Polizei in der niedersächsischen Stadt am Sonntag mitteilte. Zahlreiche Polizisten und Bundespolizisten umstellten und durchsuchten das Gebäude aufgrund der Meldung. Im Inneren stießen sie auf zwei Menschen.

Philosoph Jürgen Habermas gestorben

Der Philosoph Jürgen Habermas ist tot. Der weltbekannte Intellektuelle starb am Samstag im Alter von 96 Jahren in Starnberg, wie eine Sprecherin des Suhrkamp-Verlags der Nachrichtenagentur AFP sagte. Sie berief sich auf Angaben von Habermas' Familie. Habermas galt als wichtigster deutscher Philosoph der Gegenwart und genoss internationale Anerkennung.

Textgröße ändern: