English Woman's Journal - Attacke von Augsburg: Bewährungshaft für Polizisten wegen Ermittlungsverschleppung

Attacke von Augsburg: Bewährungshaft für Polizisten wegen Ermittlungsverschleppung


Attacke von Augsburg: Bewährungshaft für Polizisten wegen Ermittlungsverschleppung
Attacke von Augsburg: Bewährungshaft für Polizisten wegen Ermittlungsverschleppung / Foto: Damien MEYER - AFP/Archiv

Im Zusammenhang mit der tödlichen Messerattacke auf Kitakinder in Aschaffenburg hat das Amtsgericht der bayerischen Stadt einen Polizisten wegen versäumter Ermittlungen im Vorfeld der Tat zu fünf Monaten Bewährungshaft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen Strafvereitelung im Amt in einem minderschweren Fall, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag mitteilte.

Textgröße ändern:

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Beschuldigte nach einem Messerangriff auf eine Frau in einer Flüchtlingsunterkunft in Alzenau im August 2024 keine Ermittlungen gegen einen heute 28-Jährigen einleitete. Rund fünf Monate später, im Januar 2025, soll dieser in einem Park in Aschaffenburg Kitakinder mit einem Messer angegriffen haben.

Ein zweijähriges Kind und ein Mann kamen dabei ums Leben. Wegen der Attacke wird seit vergangener Woche in einem Sicherungsverfahren vor dem Landgericht Aschaffenburg gegen den 28-Jährigen verhandelt. Die Staatsanwaltschaft beantragt wegen einer psychischen Erkrankung die dauerhafte Unterbringung in einer Psychiatrie. Sein Verteidiger räumte das Tatgeschehen am ersten Prozesstag ein. In dem Verfahren sind noch Termine bis Donnerstag angesetzt.

P.Smid--EWJ

Empfohlen

Waldbrandsituation in französischer Gironde in der Nacht "insgesamt stabil"

Der heftige Waldbrand, der in der Gironde im Südwesten Frankreichs 42.000 Hektar Land verwüstet und zur Evakuierung von 220.000 Menschen geführt hat, ist in der Nacht zum Montag nach Angaben der Präfektur "insgesamt stabil" geblieben. Es habe im Laufe der Nacht "keine nennenswerten Entwicklungen gegeben", hieß es am Montagmorgen in einer Pressemitteilung. Die Einsatz- und Rettungskräfte seien "weiterhin in vollem Umfang im Einsatz und setzen ihre Aufgaben vor Ort fort".

Mutmaßlicher CSD-Angreifer in Berlin von Polizei erschossen - Bundesanwaltschaft ermittelt weiter

Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag beim Berliner Christopher Street Days (CSD) ist der Tatverdächtige bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Der Gesuchte sei am Sonntag gegen 18.00 Uhr in einer Gartenkolonie im West-Berliner Bezirk Spandau lokalisiert worden, teilte die Polizei der Bundeshauptstadt mit. "Nach derzeitigem Kenntnisstand soll der 21-Jährige die eingesetzten Spezialeinsatzkräfte mit einer Stichwaffe angegriffen haben, woraufhin diese von der Schusswaffe Gebrauch machten."

Mutmaßlicher CSD-Angreifer in Berlin von Polizei erschossen - Bundesanwaltschaft übernimmt

Nach dem Anschlag am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) ist der mutmaßliche Angreifer bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Der Tatverdächtige sei am Sonntag gegen 18.00 Uhr in einer Kleingartenanlage im Bezirk Spandau gestorben, teilte die Polizei in der Bundeshauptstadt mit. Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft bestätigte den tödlichen Einsatz und teilte mit, dass die Behörde die Ermittlungen übernommen habe.

Waldbrand an italienischer Adriaküste: Hunderte Menschen mit Schiffen evakuiert

Nach der Ausbreitung eines Waldbrands an der südlichen Adriaküste sind in Italien hunderte Menschen mit Schiffen in Sicherheit gebracht worden. Insgesamt seien am Sonntag mehr als 400 Touristen und Strandbesucher "über den Seeweg" evakuiert worden, erklärte die Küstenwache in Onlinediensten. Dies sei die "einzig machbare Evakuierungsroute" gewesen.

Textgröße ändern: