English Woman's Journal - Mann mit mehr als 70 Messerstichen getötet: Angeklagter muss in Psychiatrie

Mann mit mehr als 70 Messerstichen getötet: Angeklagter muss in Psychiatrie


Mann mit mehr als 70 Messerstichen getötet: Angeklagter muss in Psychiatrie
Mann mit mehr als 70 Messerstichen getötet: Angeklagter muss in Psychiatrie / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Nach einer von Wahn getriebenen Tötung eines Manns mit mehr als 70 Messerstichen muss ein 50-Jähriger aus Baden-Württemberg dauerhaft in die Psychiatrie. Das Landgericht Konstanz ordnete mit Urteil vom Dienstag die Unterbringung des Angeklagten in einem psychiatrischen Krankenhaus an, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Der Beschuldigte handelte demnach im Zustand der Schuldunfähigkeit.

Textgröße ändern:

Der 50-Jährige tötete im Januar einen 36-jährigen Mann in dessen Wohnung in Konstanz mit 72 Messerstichen. Laut Anklage soll er dabei von dem Wahn geleitet worden sein, die Leber des Opfers herausschneiden und verzehren zu müssen, um so wieder über seine eigenen Gedanken verfügen zu können. Dazu kam es am Ende nicht.

Täter und Opfer hatten demnach zuvor Sex. Aus aus Sicht des Beschuldigten habe dies dazu geführt, dass das Opfer seine Gedanken habe lesen können. Auch sei der Beschuldigte bei der Tat von der wahnhaften Idee geleitet worden, sich so von seiner Homosexualität befreien zu können.

Die Staatsanwaltschaft ging von einer schweren psychischen Erkrankung aus und beantragte in dem Sicherungsverfahren die Unterbringung des Beschuldigten in einem psychiatrischen Krankenhaus. Dem folgte das Gericht.

L.Ross--EWJ

Empfohlen

Vatikan: Papst Leo XIV. reist trotz Krebsoperation nach Südamerika

Der Vatikan hat die geplante Südamerika-Reise von Papst Leo XIV. knapp zwei Wochen nach dessen Lungenkrebsoperation offiziell bestätigt. Der 71-Jährige werde vom 6. bis zum 17. November wie geplant Uruguay, Argentinien und Peru besuchen, erklärte das vatikanische Presseamt am Montag. Die Genesung des katholischen Kirchenoberhaupts schreite weiter voran.

Macron sieht weiteren "riskanten" Protest-Samstag voraus

Nach den gewalttätigen Protesten in Frankreich sollen für den kommenden Samstag angekündigte neue Demonstrationen nach den Worten von Präsident Emmanuel Macron aus den Innenstädten herausgehalten werden. Der kommende Samstag sei erneut "riskant", sagte Macron am Montag bei einem Besuch in Marseille mit Blick auf die Proteste. Geschäfte sollten geschützt und die "Ruhe" aufrecht erhalten werden. Von den Gewerkschaften angekündigte Protestmärsche sollten daher außerhalb der Stadtzentren stattfinden.

Geplante Jugendproteste: Warnungen vor Gewalt - und Verständnis für Anliegen

Frankreich als abschreckendes Beispiel: Die geplanten bundesweiten Jugendproteste am kommenden Samstag nähren in Deutschland die Sorge vor einer Unterwanderung durch extremistische Kräfte. Innenpolitiker von Union und SPD verwiesen am Montag auf die Ausschreitungen in Frankreich und anderen europäischen Ländern. Verständnis für die Anliegen junger Menschen zeigten Politikerinnen von Grünen und Linken.

Nach Kollision in Bremerhaven: Ermittlungen gegen Kapitän von Kreuzfahrtschiff

Nach der Kollision eines Kreuzfahrtschiffes beim Auslaufen in Bremerhaven wird gegen den Kapitän ermittelt. Es sei ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden, bestätigte ein Polizeisprecher am Montag in Bremen. Geprüft werde, ob der Kapitän gegen die Sorgfaltspflicht verstoßen habe. Zuerst hatte der Sender RTL berichtet.

Textgröße ändern: