English Woman's Journal - Raubüberfall im Louvre in Paris: Täter erbeuten Schmuck von "unschätzbarem Wert"

Raubüberfall im Louvre in Paris: Täter erbeuten Schmuck von "unschätzbarem Wert"


Raubüberfall im Louvre in Paris: Täter erbeuten Schmuck von "unschätzbarem Wert"
Raubüberfall im Louvre in Paris: Täter erbeuten Schmuck von "unschätzbarem Wert" / Foto: EMMANUEL DUNAND - AFP/Archiv

Bei einem filmreifen Raubüberfall auf das weltberühmte Louvre-Museum in Paris haben unbekannte Täter am Sonntag Schmuck in "unschätzbarem Wert" erbeutet. Die Räuber kamen per Motorroller, ließen sich in einem Lastenkorb bis zu einem Saal des Museums hochhieven und drangen dann mit Motorsägen in den Louvre ein, wie es aus Polizeikreisen und vom Innenministerium hieß. Dort erbeuteten sie den wertvollen Schmuck aus Vitrinen und konnten danach flüchten.

Textgröße ändern:

Nach ersten Ermittlungsergebnissen ereignete sich der Diebstahl zwischen 9.30 und 9.40 Uhr. "Heute Morgen kam es bei der Öffnung des Louvre-Museums zu einem Raubüberfall", teilte Kulturministerin Rachida Dati im Onlinedienst X mit. Verletzt wurde nach ihren Angaben niemand.

Nach Angaben von Innenminister Laurent Nuñez sind die geraubten Schmuckstücke von "unschätzbarem Wert". Die Zahl der Täter gab Nuñez im Interview mit France Inter/Franceinfo/Le Monde mit drei bis vier an. Der Überfall habe nur sieben Minuten gedauert. Die Räuber seien in einem auf einem Lastwagen montierte Lastenkorb hochgefahren und dann in den Saal "Apollon" eingedrungen, wo sie sich auf "zwei Vitrinen" konzentriert hätten. Ein Motorroller wurde später nach Angaben aus Polizeikreisen aufgefunden.

Die Staatsanwaltschaft in Paris leitete nach eigenen Angaben Ermittlungen wegen "organisierten Bandendiebstahls" und "Bildung einer kriminellen Vereinigung" ein.

Das Museum teilte auf X mit, der Louvre bleibe "aus außergewöhnlichen Gründen" für den Tag geschlossen. Der Louvre zählt zu den berühmtesten Attraktionen der französischen Hauptstadt und war mit fast neun Millionen Menschen 2024 das meistbesuchte Museum der Welt. In dem Museum ist unter anderem die berühmte "Mona Lisa" von Leonardo da Vinci ausgestellt.

S.Smith--EWJ

Empfohlen

Streit um angebrannte Pizza eskaliert: Polizeieinsatz an Imbiss in Malchin

In Mecklenburg-Vorpommern ist ein Streit um eine angebrannte Pizza zwischen Imbissmitarbeitern zu einem handfesten Konflikt mit anschließendem Polizeieinsatz eskaliert. Nach Angaben der Polizei schlug einer der beiden Männer im Alter von 24 und 28 Jahren dabei mit einem Standaschenbecher auf seinen Kontrahenten ein, der wiederum seine Fäuste einsetzte. Der Zwischenfall ereignete sich am Samstagabend in Malchin.

Nach zehn Monaten im Amt: Leo XIV. bezieht Papst-Gemächer im Vatikan

Zehn Monate nach seiner Wahl zum Oberhaupt der katholischen Kirche hat Leo XIV. am Samstag die Papst-Gemächer im Vatikan bezogen. Der 70-Jährige ziehe zusammen mit seinen engsten Mitarbeitern in die Räumlichkeiten im Apostolischen Palast, erklärte der Vatikan. Diese umfassen demnach unter anderem Schlafzimmer, eine Kapelle, eine Bibliothek, ein Büro, ein Esszimmer und einen Raum, von dem aus der Pontifex jeden Sonntag das Angelus-Gebet durch ein Fenster mit Blick auf den Petersplatz spricht.

Verwechslung mit Schussswaffe: Akkuschrauber löst Polizeieinsatz in Hildesheim aus

Reparaturarbeiten mit einem Akkuschrauber in einem Parkhaus haben in Hildesheim einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Passant hielt das Werkzeug für eine Schusswaffe und wählte am Samstag den Notruf, wie die Polizei in der niedersächsischen Stadt am Sonntag mitteilte. Zahlreiche Polizisten und Bundespolizisten umstellten und durchsuchten das Gebäude aufgrund der Meldung. Im Inneren stießen sie auf zwei Menschen.

Philosoph Jürgen Habermas gestorben

Der Philosoph Jürgen Habermas ist tot. Der weltbekannte Intellektuelle starb am Samstag im Alter von 96 Jahren in Starnberg, wie eine Sprecherin des Suhrkamp-Verlags der Nachrichtenagentur AFP sagte. Sie berief sich auf Angaben von Habermas' Familie. Habermas galt als wichtigster deutscher Philosoph der Gegenwart und genoss internationale Anerkennung.

Textgröße ändern: