English Woman's Journal - Polizist bei Explosion in Bayern verletzt: Kinder verdächtig

Polizist bei Explosion in Bayern verletzt: Kinder verdächtig


Polizist bei Explosion in Bayern verletzt: Kinder verdächtig
Polizist bei Explosion in Bayern verletzt: Kinder verdächtig / Foto: JOHANNES EISELE - AFP/Archiv

Im bayerischen Bad Reichenhall ist ein Polizist durch die Explosion einer PET-Flasche verletzt worden. Als tatverdächtig gelten noch nicht ermittelte Kinder oder Jugendliche, die am Tatort bereits wiederholt Treffen der Zeugen Jehovas gestört haben sollen, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Sonntag mitteilte. Die Polizei ermittelt nun wegen Störung der Religionsausübung, Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und gefährlicher Körperverletzung.

Textgröße ändern:

Laut Polizei kam es bereits wiederholt in den vergangenen Wochen zu Störungen der Treffen der Zeugen Jehovas, als Störer werden Kinder und Jugendliche vermutet. Weil auch am vergangenen Mittwoch wieder gestört worden sei, sei die Polizei gerufen worden.

Die gerufene Polizeistreife habe in der Hofeinfahrt vor dem Veranstaltungssaal eine PET-Flasche entdeckt. Weil die Beamten davon ausgingen, dass diese präpariert war und zur Explosion gebracht werden sollte, sollte eigentlich der Gefahrenbereich gesperrt werden. In dem Moment sei die mit einer noch unbekannten chemischen Mischung gefüllte Flasche aber explodiert. Ein 28 Jahre alter Polizist sei dadurch verletzt worden und musste zur Untersuchung ins Krankenhaus, seinen Dienst habe er danach nicht mehr fortsetzen können.

L.McKay--EWJ

Empfohlen

Vatikan: Papst Leo XIV. reist trotz Krebsoperation nach Südamerika

Der Vatikan hat die geplante Südamerika-Reise von Papst Leo XIV. knapp zwei Wochen nach dessen Lungenkrebsoperation offiziell bestätigt. Der 71-Jährige werde vom 6. bis zum 17. November wie geplant Uruguay, Argentinien und Peru besuchen, erklärte das vatikanische Presseamt am Montag. Die Genesung des katholischen Kirchenoberhaupts schreite weiter voran.

Macron sieht weiteren "riskanten" Protest-Samstag voraus

Nach den gewalttätigen Protesten in Frankreich sollen für den kommenden Samstag angekündigte neue Demonstrationen nach den Worten von Präsident Emmanuel Macron aus den Innenstädten herausgehalten werden. Der kommende Samstag sei erneut "riskant", sagte Macron am Montag bei einem Besuch in Marseille mit Blick auf die Proteste. Geschäfte sollten geschützt und die "Ruhe" aufrecht erhalten werden. Von den Gewerkschaften angekündigte Protestmärsche sollten daher außerhalb der Stadtzentren stattfinden.

Geplante Jugendproteste: Warnungen vor Gewalt - und Verständnis für Anliegen

Frankreich als abschreckendes Beispiel: Die geplanten bundesweiten Jugendproteste am kommenden Samstag nähren in Deutschland die Sorge vor einer Unterwanderung durch extremistische Kräfte. Innenpolitiker von Union und SPD verwiesen am Montag auf die Ausschreitungen in Frankreich und anderen europäischen Ländern. Verständnis für die Anliegen junger Menschen zeigten Politikerinnen von Grünen und Linken.

Nach Kollision in Bremerhaven: Ermittlungen gegen Kapitän von Kreuzfahrtschiff

Nach der Kollision eines Kreuzfahrtschiffes beim Auslaufen in Bremerhaven wird gegen den Kapitän ermittelt. Es sei ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden, bestätigte ein Polizeisprecher am Montag in Bremen. Geprüft werde, ob der Kapitän gegen die Sorgfaltspflicht verstoßen habe. Zuerst hatte der Sender RTL berichtet.

Textgröße ändern: