English Woman's Journal - Berliner Generalstaatsanwaltschaft klagt mutmaßlichen Hisbollah-Kämpfer an

Berliner Generalstaatsanwaltschaft klagt mutmaßlichen Hisbollah-Kämpfer an


Berliner Generalstaatsanwaltschaft klagt mutmaßlichen Hisbollah-Kämpfer an
Berliner Generalstaatsanwaltschaft klagt mutmaßlichen Hisbollah-Kämpfer an / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Die Berliner Generalstaatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen in der Bundeshauptstadt festgenommenen mutmaßlichen Kämpfer der libanesischen Hisbollah-Miliz erhoben. Der 30-Jährige werde der Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung im Ausland, der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat, des Umgangs mit Kriegswaffen und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen beschuldigt, teilte die Anklagebehörde am Freitag mit. Über die Zulassung der Anklage entscheidet das Berliner Kammergericht.

Textgröße ändern:

Der deutsche Staatsangehörige soll sich zwischen Dezember 2023 und April 2025 aktiv der Hisbollah angeschlossen haben. Im Libanon soll er im Umgang mit Kriegswaffen ausgebildet worden sein und an Gefechten im Grenzgebiet zu Israel und Syrien teilgenommen haben. Die Generalstaatsanwaltschaft wirft ihm darüber hinaus vor, von Berlin aus Hisbollah-Propagandabeiträge in sozialen Netzwerken veröffentlicht zu haben. Der 30-Jährige wurde im April in Berlin-Neukölln festgenommen und sitzt seither in Untersuchungshaft.

S.Smith--EWJ

Empfohlen

Vatikan: Papst Leo XIV. reist trotz Krebsoperation nach Südamerika

Der Vatikan hat die geplante Südamerika-Reise von Papst Leo XIV. knapp zwei Wochen nach dessen Lungenkrebsoperation offiziell bestätigt. Der 71-Jährige werde vom 6. bis zum 17. November wie geplant Uruguay, Argentinien und Peru besuchen, erklärte das vatikanische Presseamt am Montag. Die Genesung des katholischen Kirchenoberhaupts schreite weiter voran.

Macron sieht weiteren "riskanten" Protest-Samstag voraus

Nach den gewalttätigen Protesten in Frankreich sollen für den kommenden Samstag angekündigte neue Demonstrationen nach den Worten von Präsident Emmanuel Macron aus den Innenstädten herausgehalten werden. Der kommende Samstag sei erneut "riskant", sagte Macron am Montag bei einem Besuch in Marseille mit Blick auf die Proteste. Geschäfte sollten geschützt und die "Ruhe" aufrecht erhalten werden. Von den Gewerkschaften angekündigte Protestmärsche sollten daher außerhalb der Stadtzentren stattfinden.

Geplante Jugendproteste: Warnungen vor Gewalt - und Verständnis für Anliegen

Frankreich als abschreckendes Beispiel: Die geplanten bundesweiten Jugendproteste am kommenden Samstag nähren in Deutschland die Sorge vor einer Unterwanderung durch extremistische Kräfte. Innenpolitiker von Union und SPD verwiesen am Montag auf die Ausschreitungen in Frankreich und anderen europäischen Ländern. Verständnis für die Anliegen junger Menschen zeigten Politikerinnen von Grünen und Linken.

Nach Kollision in Bremerhaven: Ermittlungen gegen Kapitän von Kreuzfahrtschiff

Nach der Kollision eines Kreuzfahrtschiffes beim Auslaufen in Bremerhaven wird gegen den Kapitän ermittelt. Es sei ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden, bestätigte ein Polizeisprecher am Montag in Bremen. Geprüft werde, ob der Kapitän gegen die Sorgfaltspflicht verstoßen habe. Zuerst hatte der Sender RTL berichtet.

Textgröße ändern: