English Woman's Journal - Messerangriff auf Bürgermeisterin: Familiärer Hintergrund nicht ausgeschlossen

Messerangriff auf Bürgermeisterin: Familiärer Hintergrund nicht ausgeschlossen


Messerangriff auf Bürgermeisterin: Familiärer Hintergrund nicht ausgeschlossen
Messerangriff auf Bürgermeisterin: Familiärer Hintergrund nicht ausgeschlossen / Foto: ALEX TALASH - AFP

Nach dem Messerangriff auf die designierte Bürgermeisterin der nordrhein-westfälischen Stadt Herdecke, Iris Stalzer (SPD), hat die Polizei einen familiären Tathintergrund nicht ausgeschlossen. Es werde gleichwohl in alle Richtungen ermittelt, teilte die Polizei in Hagen am Dienstag mit.

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Die 57-jährige Stalzer war gegen Mittag mit lebensgefährlichen Verletzungen an ihrer Wohnanschrift aufgefunden worden. Sie kam mit einem Rettungshubschauber in ein Krankenhaus. Eine Mordkommission ermittelt.

Zu den möglichen Hintergründen des Angriffs gab es noch keine Informationen. Der WDR und die "Bild"-Zeitung berichteten, ein Jugendlicher sei von Polizisten in Handschellen von dem Wohnhaus Stalzers weggeführt worden.

Stalzer sei am Dienstag in direkter Nähe zu ihrem Wohnhaus attackiert worden, berichtete der WDR. Der oder die Täter sollen mehrfach auf sie eingestochen haben, bevor sie sich schwer verletzt in ihr Wohnhaus geschleppt habe. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung wurde sie von ihrem Sohn gefunden.

Die 57 Jahre alte Stalzer hatte am 28. September die Stichwahl als Bürgermeisterin in Herdecke gewonnen. Die außer von der SPD auch von den Grünen unterstützte Kommunalpolitikerin konnte sich in der im südöstlichen Ruhrgebiet liegenden Stadt mit 52,2 Prozent der Stimmen gegen den CDU-Bewerber durchsetzen. Nach Angaben der Stadt beginnt am 1. November ihre Amtszeit. Stalzer ist Rechtsanwältin und saß bereits vor der Kommunalwahl im Herdecker Stadtrat.

B.Jamieson--EWJ

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