English Woman's Journal - Frühere Partnerin erstochen: Zehn Jahre Haft für 33-Jährigen in Dortmund

Frühere Partnerin erstochen: Zehn Jahre Haft für 33-Jährigen in Dortmund


Frühere Partnerin erstochen: Zehn Jahre Haft für 33-Jährigen in Dortmund
Frühere Partnerin erstochen: Zehn Jahre Haft für 33-Jährigen in Dortmund / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Am Landgericht Dortmund ist am Mittwoch ein 33-Jähriger wegen der Tötung seiner früheren Partnerin zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Der Angeklagte wurde des Totschlags schuldig gesprochen, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Der 33-Jährige hatte seine frühere Partnerin im Januar in Dortmund während eines Streits mit mehreren Messerstichen getötet.

Textgröße ändern:

Hintergrund der Tat waren Trennungsabsichten der Frau. Sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung plädierten auf eine Verurteilung wegen Totschlags. Die Anklage forderte 13 Jahre, die Verteidigung sieben Jahre Haft. In ihrer Anklage war die Staatsanwaltschaft noch von Mord aus niedrigen Beweggründen ausgegangen.

Ein Mordmerkmal sah das Gericht nach der Beweisaufnahme jedoch nicht. Die zuständige Strafkammer habe nicht feststellen können, dass der Angeklagte aus Rache oder übersteigertem Besitzdenken gehandelt habe. Stattdessen sei er bei der Tat von Verzweiflung und Ausweglosigkeit geleitet worden. Dies führte zu dem Urteil wegen Totschlags statt wegen Mordes. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

O.Jonstone--EWJ

Empfohlen

Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy steht in Libyen-Affäre wieder vor Gericht

Der in zahlreiche Justizaffären verwickelte französische Ex-Präsident Nicolas Sarkozy steht erneut vor Gericht: Der 71-Jährige erschien am Montag persönlich zum Auftakt des Berufungsverfahrens, in dem es um Wahlkampfgelder aus Libyen geht. Bei seiner Ankunft schüttelte er mehreren Anwälten und Gendarmen die Hand. In erster Instanz war Sarkozy in einem international beachteten Verfahren wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Sein Gefängnisaufenthalt Ende 2025 dauerte drei Wochen, bis er eine Straferleichterung erreichte.

Fünf Jahre Haft wegen Tötung von Säugling in Nordrhein-Westfalen

Wegen der Tötung ihres neugeborenen Kinds ist eine Frau vom Landgericht im nordrhein-westfälischen Kleve zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Die 38-jährige Angeklagte wurde am Montag wegen Totschlags schuldig gesprochen, wie ein Gerichtssprecher sagte. Laut Anklage hatte die Frau das Kind im August 2025 in Goch im Kreis Kleve lebend zur Welt gebracht und wenig später erstickt.

Schrumpfen der Kirchen in Deutschland ungebrochen - weniger Austritte

Das Schrumpfen der katholischen und der evangelischen Kirche in Deutschland hält ungebrochen an. Im vergangenen Jahr sank die Zahl der Mitglieder der Großkirchen um etwa 1,13 Millionen, wie aus den von der katholischen Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Montag veröffentlichten Statistiken für 2025 hervorgeht. Grund für den anhaltenden Rückgang sind weiter hohe Austrittszahlen sowie Sterbefälle.

Technische Ursache für Brand an Bundeswehrlastwagen in Lüneburg - Millionenschaden

Ein Feuer an einem Lastwagen der Bundeswehr im niedersächsischen Lüneburg ist durch einen technischen Grund verursacht worden. Wie die Polizei in Lüneburg am Montag mitteilte, konnte der Brandausbruch im Bereich der Technik des Transportlastwagens vom Typ Elefant lokalisiert werden. Mögliche Hinweise auf Brandstiftung verdichteten sich demnach nicht.

Textgröße ändern: