English Woman's Journal - Zivilschutz: Bis zu 60 Tote bei Erdbeben auf den Philippinen

Zivilschutz: Bis zu 60 Tote bei Erdbeben auf den Philippinen


Zivilschutz: Bis zu 60 Tote bei Erdbeben auf den Philippinen
Zivilschutz: Bis zu 60 Tote bei Erdbeben auf den Philippinen / Foto: Alan Tangcawan - AFP

Bei einem schweren Erdbeben auf den Philippinen sind dutzende Menschen ums Leben gekommen. "Uns liegen Informationen vor, wonach bis zu 60 Menschen bei diesem Erdbeben gestorben sind", sagte der Vize-Leiter des Zivilschutzes, Rafaelito Alejandro, am Mittwoch in Manila. Zuvor hatten die Behörden von 26 Toten gesprochen.

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Das oberflächennahe Beben der Stärke 6,9 hatte die Küstenregionen der Philippinen am späten Dienstagabend erschüttert. Das Epizentrum lag den Behörden zufolge vor der im Zentrum des Inselstaates gelegenen Insel Cebu.

In der nahegelegenen Stadt Bogo musste das Provinzkrankenhaus aufgrund von Nachbeben in der Nacht evakuiert werden. Vor dem Gebäude wurden Zelte aufgebaut, in denen die Patienten versorgt wurden. Wie AFP-Journalisten berichteten, luden Krankenhausmitarbeiter schwarze Leichensäcke in Lieferwagen.

Auf der Insel Bantayan stürzte der Glockenturm einer katholischen Kirche ein, wie auf Videos zu sehen war, die von Einwohnern in Onlinenetzwerken veröffentlicht wurden. Nach Angaben des philippinischen Instituts für Vulkanologie und Seismologie erschütterten mehr als 300 Nachbeben die Region. Die Stromversorgung, die zeitweise unterbrochen war, wurde nach Angaben des örtlichen Stromversorgers kurz nach Mitternacht in Cebu und auf vier weiteren großen Inseln im Zentrum des Landes wiederhergestellt.

Die Philippinen liegen auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, wo mehrere Erdplatten zusammenstoßen. Erdbeben und Vulkanausbrüche kommen in dem südostasiatischen Inselstaat daher häufig vor.

L.Paterson--EWJ

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