English Woman's Journal - Touristen kehren zur Inka-Ruinenstadt Machu Picchu in Peru zurück

Touristen kehren zur Inka-Ruinenstadt Machu Picchu in Peru zurück


Touristen kehren zur Inka-Ruinenstadt Machu Picchu in Peru zurück
Touristen kehren zur Inka-Ruinenstadt Machu Picchu in Peru zurück / Foto: Carolina Paucar - AFP/Archiv

Nach Evakuierungen wegen gewaltsamer Proteste sind wieder Touristen zur berühmten Inka-Ruinenstadt Machu Picchu in Peru zurückgekehrt. Der Bahnbetreiber Perurail gab am Mittwoch die Wiederaufnahme des Zugverkehrs bekannt, der am Montag wegen protestierender Anwohner unterbrochen worden war. Rund 1600 Touristen mussten evakuiert werden, auch Touristen aus Deutschland waren von dem Vorfall betroffen.

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Die frühere Inka-Stadt Machu Picchu liegt etwa 110 Kilometer von der Stadt Cusco, der einstigen Hauptstadt des Inka-Reiches, entfernt. Der Hauptzugang zu den in 2500 Metern Höhe in den Anden gelegenen Ruinen erfolgt mit dem Zug von Cusco aus. Vom Bahnhof Aguas Calientes fahren die meisten Besucher dann mit Bussen weiter.

Der Zugverkehr zu der Touristenattraktion war am Montag unterbrochen worden, nachdem protestierende Anwohner die Gleise blockiert hatten. Sie fordern, dass bei der Auswahl eines neuen Busunternehmens für den Transfer zwischen Aguas Calientes und der archäologischen Stätte ihre Interessen stärker berücksichtigt werden.

Am Montag legten sie die Bahnstrecke mit Steinen und Baumstämmen lahm. Als die Polizei am Abend die Gleise freiräumen wollte, kam es zu Zusammenstößen, bei denen nach Polizeiangaben 14 Beamte verletzt wurden. Die Anwohner kündigten nun an, bis Samstag verhandeln zu wollen.

Die Stadt Machu Picchu war im 15. Jahrhundert auf Anordnung des Inka-Herrschers Pachacútec auf einer Höhe von rund 2500 Metern errichtet worden. Machu Picchu gilt als architektonische Meisterleistung und wurde 1983 von der Unesco zur Weltkulturerbestätte erklärt. Täglich besuchen rund 4500 Touristen aus aller Welt den Ort.

L.Ross--EWJ

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