English Woman's Journal - Geldstrafe für Credit Suisse wegen Beteiligung an Devisenkartell wird gesenkt

Geldstrafe für Credit Suisse wegen Beteiligung an Devisenkartell wird gesenkt


Geldstrafe für Credit Suisse wegen Beteiligung an Devisenkartell wird gesenkt
Geldstrafe für Credit Suisse wegen Beteiligung an Devisenkartell wird gesenkt / Foto: Fabrice COFFRINI - AFP/Archiv

Die Millionenstrafe für die Großbank Credit Suisse wegen Absprachen im Devisenhandel wird deutlich gesenkt. Das EU-Gericht in Luxemburg reduzierte sie am Mittwoch von ursprünglich 83,2 Millionen Euro auf nun noch 28,9 Millionen Euro. Die EU-Kommission habe den Betrag falsch berechnet, erklärte es zur Begründung. (Az. T-84/22)

Textgröße ändern:

Die Kommission hatte 2021 festgestellt, dass Händler verschiedener Banken 2011 und 2012 im Handel mit verschiedenen Währungen sensible Informationen ausgetauscht hatten. So sei der Wettbewerb verfälscht worden. Mit vier beteiligten Banken einigte sich die Kommission auf einen Vergleich. Die Schweizer Bank Credit Suisse arbeitete bei der Untersuchung nicht mit der Kommission zusammen, gegen sie wurde die höchste Geldbuße verhängt.

Inzwischen wurde Credit Suisse von der Schweizer Konkurrentin UBS übernommen. UBS zog gegen die Geldbuße vor Gericht und hatte nun teilweise Erfolg. Zwar habe sich Credit Suisse an dem Devisenkartell beteiligt, erklärte das Gericht, die Summe hielt es aber für zu hoch. Gegen das Urteil kann noch vor dem Europäischen Gerichtshof vorgegangen werden.

N.Macleod--EWJ

Empfohlen

Nach tödlichem Angriff auf Klinik in Kabul: Taliban drohen Pakistan mit Rache

Zwei Tage nach dem pakistanischen Angriff auf eine Entzugsklinik in Kabul mit hunderten Toten und Verletzten hat die afghanische Taliban-Regierung Vergeltung angedroht - und sich zugleich gesprächsbereit gezeigt. Pakistan kündigte derweil am Mittwoch eine Waffenruhe für das bevorstehende Zuckerfest zum Ende des Ramadan an. Zuvor hatte erstmals eine westliche Nichtregierungsorganisation bestätigt, dass "hunderte" Menschen in der Klinik getötet und verletzt wurden.

Fast acht Jahre Haft für Betreiber von krimineller Handelsplattform in Hessen

Das Landgericht im hessischen Gießen hat einen 30-Jährigen wegen des Betreibens einer kriminellen Handelsplattform im Darknet zu sieben Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen bandenmäßigen Drogenhandels, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch mitteilte. Die zuständige Kammer sah es als erwiesen an, dass der Mann die Darknetplattform Crimenetwork betrieben hatte.

Nach mehreren Polizeieinsätzen: Kemptener Laufenten wieder zu Hause

Fünf Laufenten, die im bayerischen Kempten über mehrere Tage die Polizei auf Trab hielten, sind wieder zu Hause. Sie seien wohlbehalten an ihren Besitzer übergeben worden, teilte die örtliche Polizei am Mittwoch mit. Die Tiere waren in der vergangenen Woche immer wieder auf zwei mehrspurigen Straßen im Norden der Stadt unterwegs gewesen und hatten viele Anrufe besorgter Bürger ausgelöst.

Baden-Württemberg: 16-jähriger Motorradfahrer stirbt bei Unfall in Gegenverkehr

Ein 16 Jahre alter Motorradfahrer ist in Baden-Württemberg bei einem Verkehrsunfall im Gegenverkehr tödlich verletzt worden. Der Jugendliche geriet am Dienstag auf einer Kreisstraße bei Ehningen in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Auto, wie die Polizei in Ludwigsburg und die Stuttgarter Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten. Der 16-Jährige starb noch an der Unfallstelle.

Textgröße ändern: