English Woman's Journal - Patientin für Schmuck ermordet: Hafturteil gegen Krankenschwester rechtskräftig

Patientin für Schmuck ermordet: Hafturteil gegen Krankenschwester rechtskräftig


Patientin für Schmuck ermordet: Hafturteil gegen Krankenschwester rechtskräftig
Patientin für Schmuck ermordet: Hafturteil gegen Krankenschwester rechtskräftig / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Eine früher an einer bayerischen Klinik tätige Krankenschwester muss ins Gefängnis, weil sie eine Patientin ermordete und drei weitere Patienten zu ermorden versuchte, um ihnen Wertgegenstände zu stehlen. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte das Urteil des Landgerichts Regensburg vom Oktober, wie er am Dienstag in Karlsruhe mitteilte. Das Landgericht hatte eine lebenslange Haftstrafe gegen die Frau verhängt. (Az. 6 StR 237/25)

Textgröße ändern:

Es sprach sie unter anderem wegen Mordes in Tateinheit mit Raub mit Todesfolge und dreifachen Mordversuchs schuldig. Dem Urteil zufolge hatte die Krankenschwester insgesamt vier Menschen betäubt und ihnen Schmuck und andere Wertgegenstände weggenommen.

Das erste Opfer, eine 65-Jährige, erlitt einen Herzstillstand und als Folge daraus eine Hirnschädigung und starb. Die anderen Patienten überlebten.

Die Krankenschwester wandte sich an den BGH, um das Urteil überprüfen zu lassen. Dieser fand keine Rechtsfehler, das Regensburger Urteil wurde rechtskräftig.

D.Findlay--EWJ

Empfohlen

Mutmaßliche Saboteure aus Belarus festgenommen: Brandanschläge in Bayern geplant

In Bayern sind zwei aus Belarus stammende Männer festgenommen worden, die im Raum Nürnberg Brandanschläge geplant haben sollen. Die Generalstaatsanwaltschaft München bestätigte am Mittwoch die Festnahme der 39 und 50 Jahre alten Männer vor drei Wochen. Einem Bericht des Magazins "Spiegel" zufolge sollen sie als Saboteure im Auftrag Russlands im Einsatz gewesen sein.

Gefängnismitarbeiter in NRW nach Verkauf von Handys an Häftlinge in Untersuchungshaft

Nach dem mutmaßlichen Verkauf von Mobiltelefonen an Häftlinge in Nordrhein-Westfalen sitzt ein Gefängnismitarbeiter in Untersuchungshaft. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurden unter anderem zahlreiche Handys beschlagnahmt, wie die Polizei Essen am Mittwoch mitteilte. Der Mann soll Handys und andere Waren in die Haftanstalt geschmuggelt und an Häftlinge verkauft haben.

Brandenburg: Kind in Wildpark von Wolf attackiert und schwer verletzt

In einem Wildpark in Brandenburg ist ein Mädchen von einem Wolf attackiert worden. Das achtjährige Kind sei am Mittwochmorgen von mindestens einem Wolf angegriffen und schwer verletzt worden, teilte die Polizei in Brandenburg an der Havel mit. Zunächst hatten die Behörden lediglich von einem Wildtier gesprochen.

Verheerendes Zugunglück in Spanien: Mindestens 64 Todesopfer

Verheerendes Zugunglück in Spanien: Bei der Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge sind mindestens 64 Menschen ums Leben gekommen. Dutzende weitere Menschen wurden nach Behördenangaben verletzt, als die Züge am Mittwochmorgen in der Provinz Toledo rund 150 Kilometer südlich von Madrid auf gerader Strecke zusammenstießen. Die Unglücksursache war zunächst unklar. Auf der gleichen Strecke waren erst im Januar 46 Menschen bei einer Zugkollision ums Leben gekommen.

Textgröße ändern: