English Woman's Journal - Landgericht Saarbrücken weist mehrere Klagen wegen Corona-Impfschäden ab

Landgericht Saarbrücken weist mehrere Klagen wegen Corona-Impfschäden ab


Landgericht Saarbrücken weist mehrere Klagen wegen Corona-Impfschäden ab
Landgericht Saarbrücken weist mehrere Klagen wegen Corona-Impfschäden ab / Foto: EVA HAMBACH - AFP/Archiv

Das Landgericht Saarbrücken hat mehrere Klagen wegen Impfschäden im Zusammenhang mit Coronaimpfungen zurückgewiesen. Eine Haftung der beklagten Pharmaunternehmen sei in allen Fällen nicht gegeben, teilte das Gericht am Donnerstag mit. Die Kläger haben keinen Anspruch auf Schmerzensgeld oder Schadenersatz.

Textgröße ändern:

In den insgesamt acht Verfahren gaben die Kläger jeweils an, durch die Impfung mit dem von den jeweiligen Beklagten auf den Markt gebrachten mRNA-Impfstoff teils unter erheblichen Gesundheitsschäden zu leiden. Die Pharmaunternehmen bestritten, dass zwischen der Impfung und den Beschwerden ein Ursachenzusammenhang besteht.

Eine Haftung nach dem Arzneimittelgesetz ist nur bei Schäden möglich, die durch ein fehlerhaftes Medikament entstanden, wie die Richter nun urteilten. Dass die Coronaimpfstoffe fehlerhaft waren, konnten die Kläger demnach nicht nachweisen. Bei den Impfstoffen ist ein positives Verhältnis zwischen Nutzen und Risiken anzunehmen.

Die Kammer war der Auffassung, dass sich die Kläger nicht gegen eine Impfung entschieden hätten, wenn in den Produktinformationen der Pharmaunternehmen andere Informationen enthalten gewesen wären. In ihnen waren laut Urteil durchaus erhebliche Nebenwirkungen wie Herzmuskelentzündungen oder Herzbeutelentzündungen aufgeführt. Ob die Impfungen tatsächlich Ursache für die gesundheitlichen Beeinträchtigungen waren, ließ die Kammer offen.

Ch.Reilly--EWJ

Empfohlen

Streit um Verfassungsgericht: Polens Präsident bestellt Regierung und Opposition ein

Nach einer nächtlichen Eskalation im Konflikt um Polens Verfassungsgericht hat Präsident Karol Nawrocki Politiker aller im Parlament vertretenen Parteien einbestellt. "Aufgrund der Bedrohung, die auf der inneren Sicherheit der Republik Polen lastet, berufe ich heute dringende Konsultationen unter Beteiligung von Vertretern der im Parlament vertretenen Kräfte ein", erklärte Nawrocki in einer von seinem Kabinettschef Pawel Szefernaker am Samstag verlesenen Stellungnahme.

Eskalation um Polens Verfassungsgericht: Regierungsgegner versuchen auf Gelände vorzudringen

In Polen ist der seit Jahren schwelende Streit um das Verfassungsgericht eskaliert. Anhänger der nationalkonservativen Opposition versuchten am Freitagabend, Absperrungen vor dem Gericht in Warschau zu durchbrechen und auf das Gelände vorzudringen. Bereitschaftspolizisten hielten sie auf, wie ein AFP-Journalist beobachtete. In der Nacht zum Samstag traf Staatspräsident Karol Nawrocki am Gericht ein und betrat das von der Polizei abgeriegelte Gelände, wie sein Kabinettschef Pawel Szefernaker mitteilte.

Kryptowährungsbörse Binance will nach Hackerangriff "alle Verluste" ersetzen

Nach einem massiven Hackerangriff hat die weltgrößte Kryptowährungsbörse Binance angekündigt, Anlegern sämtliche Verluste auszugleichen. Binance habe bereits mehr als 6,3 Milliarden Dollar (umgerechnet 5,6 Milliarden Euro) zurückgestellt, um gestohlene Vermögenswerte abdecken zu können, teilte Co-Unternehmenschef Richard Teng am Freitag im Onlinedienst X mit. Das Unternehmen werde "alle Verluste" ersetzen.

Prozess um Mord an Fabian aus Güstrow: Verteidigung fordert Freispruch

Im Mordprozess um den Tod des achtjährigen Fabian aus Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern hat die Verteidigung einen Freispruch für die angeklagte Gina H. gefordert. Es gebe ihrer Ansicht nach keine lückenlose Beweiskette, um der Angeklagten den Mord an dem Kind nachzuweisen, sagte deren Anwälte am Freitag vor dem Landgericht Rostock. Die Anklage stütze sich auf Vermutungen und Spekulationen.

Textgröße ändern: